Kultur- und Wanderfahrt ins Waldnaabtal 3.-5. Aug 18

Liebe Naturfreunde, liebe Freunde,

 

letztes Jahr organisierte unser Freund Josef Höcht, der immer bei der Gruppen-Ski-Fahrt dabei ist, einen großartigen Tages-Ausflug nach Waldsassen und ins Waldnaabtal für uns.

 

Die wenigen, die dabei waren, schwärmen heute noch von diesem Highlight.

 

 Daher habe ich mich entschlossen, in diesem Sommer einen 2-tägigen Besuch in dieser wunderschönen und von Kulturschätzen reichen Gegend zusammen mit Sepp auszuschreiben.

 

Termin:   3.8.-5.8.2018

 

Rahmenprogramm:

 

3.8.2018  Anreise mit dem PKW (wir bilden Fahrgemeinschaften) nach Waldsassen

 

                 Besichtigung der barocken Stiftsbasilika des Klosters Waldsassen und der Klosterbibliothek des dazu gehörigen    Zisterzienserinnen - Klosters

 

                 Anschließend Mittagessen in Waldsassen;   Am Nachmittag Führung durch den Kräutergarten des Klosters

 

                Anschließend Fahrt nach Kappl und Besuch der architektonisch interessanten Dreifaltigkeitskirche;  Danach Zimmerbezug in Windischeschenbach

 

                Am Abend geht es in eine Zoiglwirtschaft zur Brotzeit um zum Genuss des süffigen Zoiglbieres.

 

                Das Waldnaabtal ist berühmt für seine Zoiglstubn, Gasthäuser und Privatleute, die ein Braurecht besitzen

 

                und dieses in Kommunbrauerein ausüben. Der echte Zoigl (auch Kommunbier genannt) ist ein untergäriges,  ungefiltertes und nicht behandeltes Bier, das in Kommunbrauhäusern (noch mit Holzfeuerung), nach dem Bayrischen  Reinheitsgebot hergestellt wird  In den Zoiglstubn gibt es Bier, schmackhafte Brotzeitn und gute Unterhaltung zu vernünftigen Preisen.

 

                Sepp zeigt uns, wo wir an diesem Abend einkehren können und den erlebnisreichen Tag ausklingen lassen können.

 

                Aus gegebenem Anlaß  werden wir zu Fuß dorthin gehen!

 

4.8.2018 Tageswanderung durch das Naturschutzgebiet Waldnaabtal von Windischeschenbach nach Falkenberg.

 

               Der Weg führt uns vorbei an bizarren Felsformationen mit den wohlklingenden Namen: Gletschermühle, Butterfass,  Sauerbrunnen, Kammerwagen oder Ambos. Die Blockhütte bietet eine nette Einkehrmöglichkeit, ansonsten versorgen  wir uns aus dem Rucksack.

 

               Den für Rücktransfer von Falkenberg nach Windischeschenbach sorgen wir.

 

               Für das Abendessen hat Sepp für uns ein besonderes Highlight organisiert. Soviel sei verraten, es geht hinüber ins  Tschechische, also Personalausweis mitnehmen.

 

5.8.2018 Nach dem Frühstück besuchen wir die Kontinentale Tiefbohrung in Windischeschenbach, die größte Landbohrung der Welt - 9100 m tief. Dann erhalten wir eine Führung auf der Burg Falkenberg. Der ehemalige Bürgermeister zeigt uns mit  viel Empathie, welch wunderschönes und interessantes Museum nach der Renovierung aus der Burg des ehemaligen   Besitzers und Diplomaten Friedrich-Werner  Graf von der Schulenburg entstanden ist.

 

 Anschließend Mittagessen. Am Nachmittag habt ihr Gelegenheit in Waldsassen das Stiftsmuseum zu besuchen, wo es   feinen selbstgebackenen Kuchen gibt und alte Werkstätten und Handwerksgeräte der Oberpfalz, sowie wechselnde   Ausstellung zu besichtigen sind oder ihr besucht das Grab der Therese Neumann von Konnersreuth,

 

 Berühmt geworden war die Resl, wie sie genannt wurde, durch ihre Stigmata (blutende Wundmale), durch ihre  Visionen und durch das Phänomen, dass sie von 1926 bis 1962 weder flüssige noch feste Nahrung zu sich genommen  haben soll - mit Ausnahme einer geweihten Hostie, die sie bei der täglichen Kommunion zu sich nahm.

 

               Für uns eher nüchterne Protestanten ist der Kult um ihre Person und ihre Grabstätte mit den vielen Votivtafeln sicher  interessant.

 

               Den Abschluss unseres Ausfluges bildet ein weiterer Höhepunkt: Ein Orgelkonzert mit dem Professor für Orgel an der 

 

               Musikhochschule Würzburg, Günter Kaunzinger, in der Basilika von Waldsassen. Ebendieser hat die Orgel in der  Basilika entworfen, sie zählt 103 Register.     

 

 

 


Gruppenreise nach Südafrika im März 2017

Reisebericht „Abenteuer“ Südafrika

 

Das Südafrika ein wunderschönes Land ist, davon konnte sich eine 22-köpfige Reisegruppe der NaturFreunde Lauf  während einer Rundreise von Johannesburg nach Kapstadt überzeugen.  Nach ca. 11 Std. Flugzeit beginnt die Reise bei strahlend schönem Wetter und milder Temperatur mit einer kurzen Stadtbesichtigung von Johannesburg. Die Stadt des Goldes wie Johannesburg wegen seiner Goldminen auch genannt wird ist mit ca. 4.4 Mio. Einwohnern die größten Stadt und das wirtschaftlich größte Zentrum Südafrikas. Die Skyline gleicht einer europäischen Großstadt in der sich eine namhafte Firma an die andere reiht. Vorbei am Fußballstadion, das extra für die Weltmeisterschaft 2010 gebaut wurde verlassen wir die Stadt und kommen in den wohl bekanntesten Stadtteil Soweto. Das einst berühmt berüchtigte Township wurde ausschließlich für die Schwarze Bevölkerung geschaffen um sie von den Weißen abzuschotten. Die Menschen hausten in ärmlichen Verhältnissen in Wellblechhütten. Heute stehen dort schon überwiegend kleine 40qm-Häuschen, die der Staat aufgrund der von Nelson Mandela auf den Weg gebrachten Wohnungspolitik günstig zur Verfügung stellt. Mandela war der wohl berühmteste Einwohner von Soweto. Sein Wohnhaus dient heute als Museum, in dem man sich über seine Biographie  informieren kann. Danach geht die Fahrt mit dem Bus weiter zum Voortrekker Monument vor der Hauptstadt Pretoria. Es wurde zu ehren der Voortrekker erbaut, die die Region um das Kap im Südwesten verließen um das Land weiter zu erkunden und zu besiedeln. Als Vorlage für das stattliche Bauwerk diente das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Ein weiteres eindrucksvolles Gebäude ist das aus Sandstein gebaute Union Buildings in dem der Sitz der südafrikanischen Regierung untergebracht ist. In der gepflegten terrassenförmig angelegten Anlage unterhalb des Gebäudekomplexes steht die überdimensionale Statue von Nelson Mandela, der mit ausgebreitenden Armen auf Pretoria herunterschaut.

 

Am nächsten Tag geht die Reise auf der Panorama-Route ca. 500 km Richtung Norden nach Nelspruit in der Nähe des Krüger Nationalpark weiter. Die Strecke verläuft durch die Region Mpumalanga, die zwar eine der kleinsten Regionen in Südafrikas ist, dafür aber eine großartige Landschaft zu bieten hat. Vor der Kulisse der Gebirgskette Drakensberge, deren Gipfel bis fast 3.500 mtr. in die Höhe ragen, treten die „Three Rondavels“, drei wie runde Hütten aussehende Felsen markant hervor.

 

Ein beeindruckendes Werk der Natur sind die Bourke,s Luck Potholes (Strudellöcher) am Zusammenfluss des Treur und Blyde River. In Millionen von Jahren hat das Wasser hier bizarren Formen aus den Dolomitfelsen herausgeschliffen. Die letzte Station des Tages ist God‘s Windows. Von den verschiedenen Aussichtspunkten bieten sich grandiose Ausblicke  über den ca. 800 mtr. tiefen Blyde River Canyon.

 

Ein besonderes Erlebnis erwartet uns in den nächsten zwei Tagen. Ausgestattet mit einem Frühstück „to go“ bringt uns der Bus am frühen Morgen zum Eingang des Krüger Nationalparks. Dort steigen wir in die bereitstehenden offenen Geländewagen um und starten zur Pirschfahrt in dem 1898 von Paul Kruger zum Schutz der Wildnis gegründeten Park. Mit einer Ausdehnung von 350 km Länge und 54 km Breite zählt er zu einem der größten Nationalparks Afrikas. Aufmerksam beobachten wir das Gelände,  das mit Gras, Büschen und Bäumen bewachsen ist. Und tatsächlich erspähen wir schon nach 15 Min. eine Löwenfamilie am Wasserloch. Diese trottet zwar als alle ihre Kameras in Position gebracht hatten gemächlich davon, dennoch ist es ein erstes prägendes Gefühl, die Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Ein Stück weiter ragt der lange Hals eines Giraffen aus dem Gebüsch hervor. Gewöhnt an die Fahrzeuge rupft er ca. 20 mtr. vom Jeep entfernt genüsslich Blätter von den Sträuchern und zermalmt sie in aller Ruhe. Im weiteren Verlauf der Tagestour sehen wir unzählige neugierig blickende Impalas, Gnu, Kudu, verschiedene Vogelarten sowie Zebras und Büffel. Gebannt verfolgen wir einen Elefanten der vor uns die Straße überquert und Zoomen was die Kamera hergibt, als in einiger Entfernung der massige Körper eines Nashorns auftaucht. Zum krönenden Abschluss erspäht unser Ranger noch einen Leoparden, der es sich hoch oben in einem Baum gemütlich gemacht hat. Begeistert von diesem Erlebnis kehren wir zurück, denn unser geheimster Wunsch, die Big 5 (Büffel, Elefant, Leopard, Löwe, Nashorn) zu sehen hat sich erfüllt, was in so kurzer Zeit nicht selbstverständlich ist.

 

Diese Eindrücke können wir am nächsten Tag während der Busfahrt Revue passieren lassen, denn es liegt wieder eine Tagesetappe von rund 500 km bis nach Hluhluwe vor uns. In dieser Region, die sich KwaZulu –Natal nennt herrscht im Gegensatz zum Krüger Nationalpark  tropisches Klima. Auch hier brechen wir in aller Frühe zu einem dreistündigen Safaritrip im Hluhluwe Nationalpark auf.  Der Park ist wegen seiner Geländeform und dem niedrigeren Bewuchs überschaubarer und wartet mit großartigen Felsformationen auf.  Wir werden Zeuge, wie ein Elefantenbulle getrieben von den Hormonen einen Baum mit dem Rüssel packt und umlegt oder eine ganze Elefantenherde umherzieht. Besonders bewegend ist die Begegnung mit einem Giraffen, der kurz vor unserem Geländewagen auf die Straße heraustritt, stehen bleibt und unsere Gruppe lange intensiv und interessiert beäugt, bevor er mit stolzem Gang davonschreitet. Direkt nach der Safari  geht das Abenteuer Südafrika mit dem Besuch eines Zulu-Dorfs weiter. Einheimische informieren uns, wie sich das Leben im Dorf früher abgespielt hat. Sie zeigen ihre Bräuche und führen den Besuchern einen Tanz vor. Direkt danach geht es weiter zu einer Boot-Tour nach St. Lucia. Im See tummeln sich träge zahlreiche Flusspferde. Von den Krokodilen die es hier ebenfalls in größerer Zahl geben soll, zeigt sich nur ein einziges. Nach diesem abwechslungsreichen Tag erreichen wir am späten Nachmittag Durban. Die Millionenstadt am indischen Ozean ist mit subtropischen Klima und weiten, weißen Stränden ein Urlaubsparadies für Südafrikaner und attraktiv für Surfer. Als drittgrößte Stadt verfügt sie über den flächenmäßig größten Hafen des Landes.

 

 

 

Während der kurzen Rundfahrt bekommen wir nur einen kleinen Eindruck von der Stadt, bevor wir weiter Richtung Drakensberge aufbrechen. Unterwegs passieren wir die Stadt Pietermaritzburg und legen einen Stopp an den 100 mtr. in die Tiefe stürzenden Howick-Wasserfällen ein. Von nun an schraubt sich der Bus hinauf  in die wunderschöne Gebirgslandschaft der Drakensberge bis zu unserer Unterkunft auf 1.700 mtr. Höhe. Leider regnet es als wir ankommen und die Berge verstecken sich hinter dicken Wolken. Als wir am nächsten Morgen je nach Kondition zu verschiedenen Wanderungen aufbrechen, sind zwar noch nicht alle Wolken verschwunden, doch gegen die Sonne haben sie im Verlauf des Tages keine Chance. Nach und nach kommt großartige Bergpanorama zum Vorschein. Wir genießen die klare Luft und die angenehme Temperatur. Das satte Grün der Berghänge reicht fast bis unter die Gipfel der rostroten Felsen. Ein glasklarer Fluss schlängelt sich durch die hier fast unberührte Landschaft mit ihrer artenreichen Flora. Es ist einfach atemberaubend schön an diesem Fleck der Erde und absolut nachvollziehbar, dass die Drakensberge (Berge der Drachen) wegen ihrer Einzigartigkeit im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt wurden.  

 

Wir verlassen diese wunderschöne Kulisse und kehren zurück nach Durban um weiter nach Port Elizabeth zu fliegen. Weiter geht es entlang der berühmten Garden Route zum Tsitsikamma Nationalpark. Es ist ein Naturschutzgebiet in dem viele der ursprünglichen Bäume erhalten sind. Besonders typisch ist der Yellowood-Baum. Bei einem Spaziergang durch diesen Urwald beeindruckt neben den riesigen Bäumen die üppige Vegetation mit vielen interessanten Pflanzen. Am Ende des Weges überspannt eine 192 mtr. lange Hängebrücke die Schlucht des Storms River. Vorbei an Plettenberg Bay erreichen wir Knysna. Der quirlige Ort lieg eingebettet zwischen einer Salzwasser-Lagune und der Outeniquaberge. Die Mündung vom Meer zur Lagune säumen die Knysna-Heads. Das sind zwei imposante aus dem Meer ragende Sandsteinfelsen. Die Lagune gibt dem Ort nicht nur ein idyllische Flair sondern dient vor allem der Austernzucht. Zu einem besonders lohnenswerten Ausflug zählt sicherlich die Fahrt mit dem Boot auf die gegenüberliegende Seite der Lagune in das Featherbed Natur Reserv. Das Reservat befindet sich in Privatbesitz und darf nur mit einem Guide betreten werden. Von der Anlegestelle geht es gemütlich mit einem Aussichtwagen nach oben zur höchsten Stelle der Klippen und zu Fuß auf einem sehr schönen Naturlehrpfad rund 2,2 km durch den Wald zurück zur Anlegestelle. Unterwegs gibt es eine Vielzahl von Blumen, Sträuchern und Bäumen zu bestaunen und immer wieder prächtige Aussichtspunkte über die Lagune an denen man sich kaum sattsehen kann. Wir verlassen diesen malerischen Ort und gelangen über den Outeniquapass nach Outshorn. Die Flora am Pass ist besonders artenreich, darunter befinden sich viele endemische Pflanzen. Die Straße führt durch die kleine Karoo, eine weitläufige von Bergen umgrenzte Ebene mit fruchtbarem Land. Das Landschaftsbild hat sich gewandelt. Während im Norden vielen Eukalypthus-und Kiefernplantagen zu finden sind, gibt es in der kleinen Karoo Obst- und Tabakplantagen und riesige Weinanbauggebiete. Es ist trocken und heiß. Um Outshorn hat die Straußenzucht Tradition. Deshalb darf der Besuch einer Straußenfarm nicht fehlen. Am Eingang bekommen die Besucher zunächst  Informationen über die Tiere und deren Gewohnheiten, die Straußeneier und das hochwertige Straußenleder. Im Gehege folgt anschließend hautnahen Kontakt bei Streicheln und füttern. Am nächsten Tag geht die Reise auf einem Anschnitt der längsten Weinstraße der Welt, der Route 62, weiter mit dem Ziel Stellenbosch und Franschhoek. Zwei der bekanntesten Weinorte in diesem großen Weinanbaugebiet. Die Universitätsstadt Stellenbosch ist die zweitälteste Stadt Südafrikas und hat einen schönen gepflegten Ortskern mit alten Eichenbäumen entlang der Straßen. Franchhoek ist ein lebendiges Städtchen mit vielen kleinen Läden, Cafes u. Restaurants. Sie wurde seiner Zeit von den Hugennotten gegründet, die aus Frankreich ausgewandert sind. Ein großes Denkmal am Rand der Stadt erinnert heute noch daran. Bei verschiedenen Weinproben in Weingütern mit herrlichem Ambiente können wir uns von der hervorragenden Qualität der Weine überzeugen. Zudem gewähren uns die Winzer einen Einblick in ihre Weinkeller und erläutern, welche Rebsorten verwendet werden.

 

Zum krönenden Abschluss dieser Rundreisen erreichen wir Kapstadt bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Wir spazieren zunächst durch Company Garden, dem Stadtpark von Kapstadt  und betrachten wie schon so oft auf dieser Reise die riesigen Bäume mit ihren ausladenden Baumkronen und die exotischen Pflanzen, bevor wir am Ende des Spaziergangs vor der beeindruckenden Kulisse des Tafelberges stehen. Nach dem obligatorischen Fotostopp steigen wir wieder in unseren Bus, der uns zum Bo-Kaap bringt. In diesem Stadtteil reihen sich farbenfroh bemalte Häuser aneinander. Die Bewohner sind auch heute noch mehrheitlich Kapmalaien, die diesen Teil der Stadt einst besiedelt haben, nachdem sie als Sklaven entlassen wurden. Mit der Seilbahn deren Kabine sich während der Auffahrt einmal rundum dreht, geht es am vorletzten Tag hinauf auf den ca. 1.090 mtr. hohen Tafelberg. Wiederum begleitet uns bestes Wetter, so dass die 360° Rundumsicht von Plateau fantastisch ist.  Unendlich viele Menschen tummeln sich hier oben auf dem Wahrzeichen von Kapstadt. Doch sie verteilen sich auf den vielen Wegen über die man das Plateau umrunden kann. Die anschließende Rundfahrt über die Kaphalbinsel ist ein weiteres Highlight. Vorbei an der traumhaft schönen Küste an der verschieden Arten von Proteen, Orchideen und endemische Pflanzen angesiedelt sind, kommt das „Kap der guten Hoffnung“ in Sicht. Es ist der südwestlichste Punkt von Afrika.

 

Ein Stück weiter davon entfernt kann man den Cape Piont auf einem schmalen Weg hinauf zum Leuchtturm erklimmen.  Auch wenn der Leuchtturm für die Seefahrer an dieser Stelle keine Bedeutung mehr hat, da er oft im dichten Nebel verschwindet, schätzen die Touristen die großartige Aussicht von der Plattform rund um den Turm auf die Steilküste und die vom Meer umspülten Klippen. Als Orientierungspunkt für die Schiffe wurde bereits 1911 ein tiefergelegener Leuchtturm gebaut, der nur 80 mtr. über dem Meeresspiegel liegt, damit er seiner Funktion als Leuchtfeuer gerecht wird. Mit dem Besuch von Boulders Beach einem herrlichen Strandabschnitt an dem Brillen-Pinguine beheimatet sind verlassen wir diesen wunderschönen Küstenabschnitt und beschließen den Tag mit dem Besuch des Botanischen Garten „Kirstenbosch“.  Am letzten Tag nutzen wir die Zeit noch für einen Bummel über die „Victoria & Albert Waterfront“ am Hafen von Kapstadt bevor es mit einem letzten Blick zurück zum Tafelberg und unvergesslichen Eindrücken von einer Landschaft die so niemand erwartet hätte zurück in die Heimat geht.

Bericht und Foto's: Pia Meiler

 


Reisebericht und Bildernachlese zu unserer Gruppenreise Vietnam-Kambodscha am 19. März 16

Um 17.00 Uhr treffen sich die Teilnehmer der Vietnam und Kambodscha-Reise auf dem Naturfreundehaus in Hormersdorf.

 

                    Wir tauschen nicht nur unsere Bilder, Filme und Fotobücher aus, sondern lassen auch alle Freunde und Interessierte an  unseren Erinnerungen teilhaben.

 

                    Ein schmackhaftes vietnamesisch/kambodschanisches Buffet rundet den Abend ab.

 

                    Es ist vorgesehen, mit einem Film- oder Bildervortrag zu beginnen, dann das Buffet zu stürmen und frisch gestärkt die restlichen Bilder anzusehen.

 

                    Zur Koordination der Bild- und Filmvorträge bitte ich um Meldung bei Angela Bauer bis zum 12.3.

 

                    Auch das Buffet will geplant sein. Hierfür halte ich für die mutigen Köche viele schmackhafte Rezepte bereit oder bin für eigene Vorschläge offen.                   

 

                    Freiwillige vor ebenfalls bis zum 12.3.  bei Angela Bauer Tel 09123/81432

 

Selbstverständlich sind auch alle Freunde und Nichtreiseteilnehmer herzlich eingeladen.

 

Unter der Rubrik Sonstiges/Termine --> Presse könnt ihr einen ausführlichen Reisebericht lesen.

 


Hüttendienstausflug 2016 nach Ansbach

Viele Mitglieder unserer Ortsgruppe stellen sich das ganze Jahr über zur Verfügung um an den Wochenenden Hausdienst am Naturfreundehaus in Hormersdorf zu leisten. Ebenso packen viele fleißige Händen bei den Arbeitsdiensten in und um unser Vereinsheim mit an, um es in Ordnung zu halten. Um diesen Einsatz zu würdigen, lud der Verein alle engagierten Mitglieder heuer zu einem Ausflug nach Ansbach ein, der von Hauswart Roland u. Petra Seitz  bestens organisiert wurde. Direkt nach der Ankunft am Bahnhof in Ansbach machte sich die Gruppe mit einem Stadtführer auf den Weg um bei einem ca. eineinhalbstündigen Rundgang die Stadt kennenzulernen und über ihre Geschichte zu erfahren. Und da der Tag des Ausflugs der 3.10.16 war, nahmen die Naturfreunde im Rahmen der Stadtführung an einer kleinen Gedenkfeier zum  „Tag der Einheit“ mit Ansbachs Oberbürgermeisterin Carda Seidel teil. Danach gab es ein gemeinsames Mittagessen und eine Führung durch die Residenz, die besonders durch ihre hochwertige Innenausstattung berühmt ist und einst Sitz der Markgrafen war. Wegen der leider ziemlich ungemütlichen Witterung an diesem Tag, traten alle nach einem kurzen Abstecher in den Hofgarten früher als geplant wieder die Heimfahrt mit der Bahn an.

 


Landkreislauf am 09.05.2015

Das Team Naturfreunde erreichte bei der ersten Teilnahme einen guten 27. Platz

an den Start gingen:

Angela + Kurt Bauer; Rudi Kowalinszyn; Pia Meiler und Peter Schmidt


Wanderwoche vom 04.05.-11.05.2013 im Odenwald mit 35 Teilnehmern

Unser Team, Edith Lauringer mit Christa und Jupp Gerlach, die mit ihren Wanderwochen-Planungen 2009 nach Ediger-Eller/Mosel und 2011 nach Nassau a.d. Lahn sehr erfolgreich waren, hatten auch diesmal wieder ein gutes Händchen mit der Unterkunft „Hotel-Pension-Café Ferienglück“, geführt von Familie Bauer-Michel in Gras-Ellenbach.


Wir fühlten uns sehr wohl hier und freuten uns, mit den Naturfreunden aus Lauf 40 Jahre gemeinsame Wanderfreizeiten feiern zu können. Alle Wanderungen konnten vom Haus aus zu Fuß unternommen werden, z.B. zum Naturfreundehaus Tromm, wo wir bestens mit Kaffee und Kuchen versorgt wurden, wie auch die Wanderung nach Mossau zur Besichtigung der Schmucker-Brauerei, von wo aus uns nach der Verkostung ein Bus zurück brachte.


Bei einer Wanderung zum Siegfriedbrunnen und zum Hilde-Gerres-Brunnen nach Weschnitz wurde uns zur Mittagspause Suppe, Würstchen, Brot und Getränke auf einen Parkplatz gebracht. Unser Hausherr Heinz Michel und die sehr nette Bedienung hatten sogar Klappbänke dabei! Über die Walburgiskapelle ging es dann wieder zurück.


An einem Abend erlebten wir gemeinsam die amüsante Aufführung „ Das Firmenjubiläum“ in der Gras- Ellenbacher Heimatbühne. Bei unserer Odenwald/Pfalz-Busrundfahrt war Herr Michel auch sehr hilfreich, indem er sich als Reiseführer zur Verfügung stellte. Schon beim ersten Halt in Heppenheim hat uns sein umfangreiches Wissen über kulturelle Sehenswürdigkeiten sehr beeindruckt. Viel mittelalterliches Fachwerk um den Marktplatz mit der Peterskirche sowie romantische Altstadtgässchen prägen die Stadt. Durch herrliche Landschaft in Worms angekommen, erfuhren wir viel über Dom und Lutherdenkmal. Der Höhepunkt in Speyer war wohl der im 11. Jahrhundert erbaute Kaiserdom. Danach hatten wir noch etwas Zeit, um in die bekannte Maximilianstraße mit den vielen Cafés auszuschwärmen.


Abends wurde gesungen und drei Musikanten spielten auf, zwischendurch wurden lustige Geschichten vorgetragen, die für Heiterkeit sorgten J . Auch Spieleabende waren sehr begehrt. Zu unserer großen Freude hat uns Edgar und Elsbeth Völkel aus Lauf (die ja auch nicht jünger werden) mitgeteilt, dass sie für Mai 2014 noch eine gemeinsame Wanderwoche organisieren wollen. Eine wunderschöne und erlebnisreiche Woche ging wieder einmal zu Ende…


Herzlichen Dank an Edith, Christa und Jupp

Und allen, die zum Gelingen der schönen Wanderfreizeit beigetragen haben!

Marga Knödler


Hüttendienstausflug

Diesmal fahren wir, wie immer mit der Bahn, zu den Römern nach Weißenburg.

Wie schon in den vergangenen Jahren, ist eine Stadtführung geplant (bereits gebucht), danach Einkehr in eine gemütliche Gastwirtschaft.


Nach dem Essen ist noch eine Kleinigkeit geplant. Lasst euch überraschen.

Treffpunkt Bahnhof Lauf/lks. 8.30 Uhr (Abfahrt 8.39)

Meldet euch bitte bei Fam. Seitz an, Tel. 09123 / 81552 bis 30. Mai 2013.

Gruß Petra


Sternwarte Nürnberg

Einen interessanten Einblick in die Weite des Universums bekamen die NaturFreunde beim Besuch in der Regiomontanus-Sternwarte in Nürnberg. Unter fachkundiger Führung konnte sich die Gruppe als erstes einen Überblick über die zahlreichen kleineren Teleskope verschaffen, mit denen die Hobbyastronomen von der Terrasse des Gebäudes die Sterne betrachten. Danach ging es hinauf in die Kuppel zum großen Teleskop wo alles wissenswerte dazu erläutert wurde. Leider war an diesem Tag wegen dichter Wolken der Blick in den nächtlichen Sternenhimmel nicht möglich, aber der ersatzweise anberaumte Vortrag vermittelte auf beeindruckende Weise, die über die normale Vorstellungskraft hinausgehenden zeitlichen Dimensionen des Weltalls. Besonders das an der Decke des Raumes angebrachte Modell unseres Sonnensystems, das zeigt in welcher Geschwindigkeit sich die Planeten umeinander bewegen faszinierte die meisten. Am Ende waren sich alle einig, einmal bei klarem Himmel zum „Sternegucken“ wieder kommen zu wollen.


Madeira