Reisebericht „Abenteuer“ Südafrika

Das Südafrika ein wunderschönes Land ist, davon konnte sich eine 22-köpfige Reisegruppe der NaturFreunde Lauf  während einer Rundreise von Johannesburg nach Kapstadt überzeugen.  Nach ca. 11 Std. Flugzeit beginnt die Reise bei strahlend schönem Wetter und milder Temperatur mit einer kurzen Stadtbesichtigung von Johannesburg. Die Stadt des Goldes wie Johannesburg wegen seiner Goldminen auch genannt wird ist mit ca. 4.4 Mio. Einwohnern die größten Stadt und das wirtschaftlich größte Zentrum Südafrikas. Die Skyline gleicht einer europäischen Großstadt in der sich eine namhafte Firma an die andere reiht. Vorbei am Fußballstadion, das extra für die Weltmeisterschaft 2010 gebaut wurde verlassen wir die Stadt und kommen in den wohl bekanntesten Stadtteil Soweto. Das einst berühmt berüchtigte Township wurde ausschließlich für die Schwarze Bevölkerung geschaffen um sie von den Weißen abzuschotten. Die Menschen hausten in ärmlichen Verhältnissen in Wellblechhütten. Heute stehen dort schon überwiegend kleine 40qm-Häuschen, die der Staat aufgrund der von Nelson Mandela auf den Weg gebrachten Wohnungspolitik günstig zur Verfügung stellt. Mandela war der wohl berühmteste Einwohner von Soweto. Sein Wohnhaus dient heute als Museum, in dem man sich über seine Biographie  informieren kann. Danach geht die Fahrt mit dem Bus weiter zum Voortrekker Monument vor der Hauptstadt Pretoria. Es wurde zu ehren der Voortrekker erbaut, die die Region um das Kap im Südwesten verließen um das Land weiter zu erkunden und zu besiedeln. Als Vorlage für das stattliche Bauwerk diente das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Ein weiteres eindrucksvolles Gebäude ist das aus Sandstein gebaute Union Buildings in dem der Sitz der südafrikanischen Regierung untergebracht ist. In der gepflegten terrassenförmig angelegten Anlage unterhalb des Gebäudekomplexes steht die überdimensionale Statue von Nelson Mandela, der mit ausgebreitenden Armen auf Pretoria herunterschaut. Am nächsten Tag geht die Reise auf der Panorama-Route ca. 500 km Richtung Norden nach Nelspruit in der Nähe des Krüger Nationalpark weiter. Die Strecke verläuft durch die Region Mpumalanga, die zwar eine der kleinsten Regionen in Südafrikas ist, dafür aber eine großartige Landschaft zu bieten hat. Vor der Kulisse der Gebirgskette Drakensberge, deren Gipfel bis fast 3.500 mtr. in die Höhe ragen, treten die „Three Rondavels“, drei wie runde Hütten aussehende Felsen markant hervor.  Ein beeindruckendes Werk der Natur sind die Bourke,s Luck Potholes (Strudellöcher) am Zusammenfluss des Treur und Blyde River. In Millionen von Jahren hat das Wasser hier bizarren Formen aus den Dolomitfelsen herausgeschliffen. Die letzte Station des Tages ist God‘s Windows. Von den verschiedenen Aussichtspunkten bieten sich grandiose Ausblicke  über den ca. 800 mtr. tiefen Blyde River Canyon.

Ein besonderes Erlebnis erwartet uns in den nächsten zwei Tagen. Ausgestattet mit einem Frühstück „to go“ bringt uns der Bus am frühen Morgen zum Eingang des Krüger Nationalparks. Dort steigen wir in die bereitstehenden offenen Geländewagen um und starten zur Pirschfahrt in dem 1898 von Paul Kruger zum Schutz der Wildnis gegründeten Park. Mit einer Ausdehnung von 350 km Länge und 54 km Breite zählt er zu einem der größten Nationalparks Afrikas. Aufmerksam beobachten wir das Gelände,  das mit Gras, Büschen und Bäumen bewachsen ist. Und tatsächlich erspähen wir schon nach 15 Min. eine Löwenfamilie am Wasserloch. Diese trottet zwar als alle ihre Kameras in Position gebracht hatten gemächlich davon, dennoch ist es ein erstes prägendes Gefühl, die Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Ein Stück weiter ragt der lange Hals eines Giraffen aus dem Gebüsch hervor. Gewöhnt an die Fahrzeuge rupft er ca. 20 mtr. vom Jeep entfernt genüsslich Blätter von den Sträuchern und zermalmt sie in aller Ruhe. Im weiteren Verlauf der Tagestour sehen wir unzählige neugierig blickende Impalas, Gnu, Kudu, verschiedene Vogelarten sowie Zebras und Büffel. Gebannt verfolgen wir einen Elefanten der vor uns die Straße überquert und Zoomen was die Kamera hergibt, als in einiger Entfernung der massige Körper eines Nashorns auftaucht. Zum krönenden Abschluss erspäht unser Ranger noch einen Leoparden, der es sich hoch oben in einem Baum gemütlich gemacht hat. Begeistert von diesem Erlebnis kehren wir zurück, denn unser geheimster Wunsch, die Big 5 (Büffel, Elefant, Leopard, Löwe, Nashorn) zu sehen hat sich erfüllt, was in so kurzer Zeit nicht selbstverständlich ist. Diese Eindrücke können wir am nächsten Tag während der Busfahrt Revue passieren lassen, denn es liegt wieder eine Tagesetappe von rund 500 km bis nach Hluhluwe vor uns. In dieser Region, die sich KwaZulu –Natal nennt herrscht im Gegensatz zum Krüger Nationalpark  tropisches Klima. Auch hier brechen wir in aller Frühe zu einem dreistündigen Safaritrip im Hluhluwe Nationalpark auf.  Der Park ist wegen seiner Geländeform und dem niedrigeren Bewuchs überschaubarer und wartet mit großartigen Felsformationen auf.  Wir werden Zeuge, wie ein Elefantenbulle getrieben von den Hormonen einen Baum mit dem Rüssel packt und umlegt oder eine ganze Elefantenherde umherzieht. Besonders bewegend ist die Begegnung mit einem Giraffen, der kurz vor unserem Geländewagen auf die Straße heraustritt, stehen bleibt und unsere Gruppe lange intensiv und interessiert beäugt, bevor er mit stolzem Gang davonschreitet. Direkt nach der Safari  geht das Abenteuer Südafrika mit dem Besuch eines Zulu-Dorfs weiter. Einheimische informieren uns, wie sich das Leben im Dorf früher abgespielt hat. Sie zeigen ihre Bräuche und führen den Besuchern einen Tanz vor. Direkt danach geht es weiter zu einer Boot-Tour nach St. Lucia. Im See tummeln sich träge zahlreiche Flusspferde. Von den Krokodilen die es hier ebenfalls in größerer Zahl geben soll, zeigt sich nur ein einziges. Nach diesem abwechslungsreichen Tag erreichen wir am späten Nachmittag Durban. Die Millionenstadt am indischen Ozean ist mit subtropischen Klima und weiten, weißen Stränden ein Urlaubsparadies für Südafrikaner und attraktiv für Surfer. Als drittgrößte Stadt verfügt sie über den flächenmäßig größten Hafen des Landes. Während der kurzen Rundfahrt bekommen wir nur einen kleinen Eindruck von der Stadt, bevor wir weiter Richtung Drakensberge aufbrechen. Unterwegs passieren wir die Stadt Pietermaritzburg und legen einen Stopp an den 100 mtr. in die Tiefe stürzenden Howick-Wasserfällen ein. Von nun an schraubt sich der Bus hinauf  in die wunderschöne Gebirgslandschaft der Drakensberge bis zu unserer Unterkunft auf 1.700 mtr. Höhe. Leider regnet es als wir ankommen und die Berge verstecken sich hinter dicken Wolken. Als wir am nächsten Morgen je nach Kondition zu verschiedenen Wanderungen aufbrechen, sind zwar noch nicht alle Wolken verschwunden, doch gegen die Sonne haben sie im Verlauf des Tages keine Chance. Nach und nach kommt großartige Bergpanorama zum Vorschein. Wir genießen die klare Luft und die angenehme Temperatur. Das satte Grün der Berghänge reicht fast bis unter die Gipfel der rostroten Felsen. Ein glasklarer Fluss schlängelt sich durch die hier fast unberührte Landschaft mit ihrer artenreichen Flora. Es ist einfach atemberaubend schön an diesem Fleck der Erde und absolut nachvollziehbar, dass die Drakensberge (Berge der Drachen) wegen ihrer Einzigartigkeit im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt wurden.  Wir verlassen diese wunderschöne Kulisse und kehren zurück nach Durban um weiter nach Port Elizabeth zu fliegen. Weiter geht es entlang der berühmten Garden Route zum Tsitsikamma Nationalpark. Es ist ein Naturschutzgebiet in dem viele der ursprünglichen Bäume erhalten sind. Besonders typisch ist der Yellowood-Baum. Bei einem Spaziergang durch diesen Urwald beeindruckt neben den riesigen Bäumen die üppige Vegetation mit vielen interessanten Pflanzen. Am Ende des Weges überspannt eine 192 mtr. lange Hängebrücke die Schlucht des Storms River. Vorbei an Plettenberg Bay erreichen wir Knysna. Der quirlige Ort lieg eingebettet zwischen einer Salzwasser-Lagune und der Outeniquaberge. Die Mündung vom Meer zur Lagune säumen die Knysna-Heads. Das sind zwei imposante aus dem Meer ragende Sandsteinfelsen. Die Lagune gibt dem Ort nicht nur ein idyllische Flair sondern dient vor allem der Austernzucht. Zu einem besonders lohnenswerten Ausflug zählt sicherlich die Fahrt mit dem Boot auf die gegenüberliegende Seite der Lagune in das Featherbed Natur Reserv. Das Reservat befindet sich in Privatbesitz und darf nur mit einem Guide betreten werden. Von der Anlegestelle geht es gemütlich mit einem Aussichtwagen nach oben zur höchsten Stelle der Klippen und zu Fuß auf einem sehr schönen Naturlehrpfad rund 2,2 km durch den Wald zurück zur Anlegestelle. Unterwegs gibt es eine Vielzahl von Blumen, Sträuchern und Bäumen zu bestaunen und immer wieder prächtige Aussichtspunkte über die Lagune an denen man sich kaum sattsehen kann. Wir verlassen diesen malerischen Ort und gelangen über den Outeniquapass nach Outshorn. Die Flora am Pass ist besonders artenreich, darunter befinden sich viele endemische Pflanzen. Die Straße führt durch die kleine Karoo, eine weitläufige von Bergen umgrenzte Ebene mit fruchtbarem Land. Das Landschaftsbild hat sich gewandelt. Während im Norden vielen Eukalypthus-und Kiefernplantagen zu finden sind, gibt es in der kleinen Karoo Obst- und Tabakplantagen und riesige Weinanbauggebiete. Es ist trocken und heiß. Um Outshorn hat die Straußenzucht Tradition. Deshalb darf der Besuch einer Straußenfarm nicht fehlen. Am Eingang bekommen die Besucher zunächst  Informationen über die Tiere und deren Gewohnheiten, die Straußeneier und das hochwertige Straußenleder. Im Gehege folgt anschließend hautnahen Kontakt bei Streicheln und füttern. Am nächsten Tag geht die Reise auf einem Anschnitt der längsten Weinstraße der Welt, der Route 62, weiter mit dem Ziel Stellenbosch und Franschhoek. Zwei der bekanntesten Weinorte in diesem großen Weinanbaugebiet. Die Universitätsstadt Stellenbosch ist die zweitälteste Stadt Südafrikas und hat einen schönen gepflegten Ortskern mit alten Eichenbäumen entlang der Straßen. Franchhoek ist ein lebendiges Städtchen mit vielen kleinen Läden, Cafes u. Restaurants. Sie wurde seiner Zeit von den Hugennotten gegründet, die aus Frankreich ausgewandert sind. Ein großes Denkmal am Rand der Stadt erinnert heute noch daran. Bei verschiedenen Weinproben in Weingütern mit herrlichem Ambiente können wir uns von der hervorragenden Qualität der Weine überzeugen. Zudem gewähren uns die Winzer einen Einblick in ihre Weinkeller und erläutern, welche Rebsorten verwendet werden.

 

Zum krönenden Abschluss dieser Rundreisen erreichen wir Kapstadt bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Wir spazieren zunächst durch Company Garden, dem Stadtpark von Kapstadt  und betrachten wie schon so oft auf dieser Reise die riesigen Bäume mit ihren ausladenden Baumkronen und die exotischen Pflanzen, bevor wir am Ende des Spaziergangs vor der beeindruckenden Kulisse des Tafelberges stehen. Nach dem obligatorischen Fotostopp steigen wir wieder in unseren Bus, der uns zum Bo-Kaap bringt. In diesem Stadtteil reihen sich farbenfroh bemalte Häuser aneinander. Die Bewohner sind auch heute noch mehrheitlich Kapmalaien, die diesen Teil der Stadt einst besiedelt haben, nachdem sie als Sklaven entlassen wurden. Mit der Seilbahn deren Kabine sich während der Auffahrt einmal rundum dreht, geht es am vorletzten Tag hinauf auf den ca. 1.090 mtr. hohen Tafelberg. Wiederum begleitet uns bestes Wetter, so dass die 360° Rundumsicht von Plateau fantastisch ist.  Unendlich viele Menschen tummeln sich hier oben auf dem Wahrzeichen von Kapstadt. Doch sie verteilen sich auf den vielen Wegen über die man das Plateau umrunden kann. Die anschließende Rundfahrt über die Kaphalbinsel ist ein weiteres Highlight. Vorbei an der traumhaft schönen Küste an der verschieden Arten von Proteen, Orchideen und endemische Pflanzen angesiedelt sind, kommt das „Kap der guten Hoffnung“ in Sicht. Es ist der südwestlichste Punkt von Afrika.  Ein Stück weiter davon entfernt kann man den Cape Piont auf einem schmalen Weg hinauf zum Leuchtturm erklimmen.  Auch wenn der Leuchtturm für die Seefahrer an dieser Stelle keine Bedeutung mehr hat, da er oft im dichten Nebel verschwindet, schätzen die Touristen die großartige Aussicht von der Plattform rund um den Turm auf die Steilküste und die vom Meer umspülten Klippen. Als Orientierungspunkt für die Schiffe wurde bereits 1911 ein tiefergelegener Leuchtturm gebaut, der nur 80 mtr. über dem Meeresspiegel liegt, damit er seiner Funktion als Leuchtfeuer gerecht wird. Mit dem Besuch von Boulders Beach einem herrlichen Strandabschnitt an dem Brillen-Pinguine beheimatet sind verlassen wir diesen wunderschönen Küstenabschnitt und beschließen den Tag mit dem Besuch des Botanischen Garten „Kirstenbosch“.  Am letzten Tag nutzen wir die Zeit noch für einen Bummel über die „Victoria & Albert Waterfront“ am Hafen von Kapstadt bevor es mit einem letzten Blick zurück zum Tafelberg und unvergesslichen Eindrücken von einer Landschaft die so niemand erwartet hätte zurück in die Heimat geht.

 

SRI LANKA - „Perle im indischen Ozean“ Nov./Dez.2018

 

Diesen kleinen Inselstaat im indischen Ozean hat eine 18-köpfige Reisegruppe der Laufer NaturFreunde Ende 2018 besucht, um bei einer Rundreise Land, Leute und Kultur kennen zu lernen. Die Insel an der Südspitze von Indien ist kleiner als Bayern und hat ca. 21 Mio. Einwohner. Seit dem Ende des 30 Jahre dauernden Bürgerkriegs zwischen Singalesen und Tamilen im Jahr 2009 leben die Menschen friedlich miteinander. Der größte Teil der Bevölkerung sind Buddhisten. Daneben sind aber auch Hindus, Muslime und Christen vertreten, die alle trotz ihrer unterschiedlichen Glaubensrichtungen respektvoll miteinander umgehen. Die Menschen im westlichen Teil des Landes, in der Gegend um Colombo genießen einen besseren Lebensstandard als die Bevölkerung in anderen Landesteilen. Die Schere zwischen Arm und Reich ist immer noch groß.  Bemerkenswert ist jedoch, dass alle Kinder Zugang zu schulischer Bildung haben. Das Klima ist subtropisches. Das Landschaftsbild ist wunderschön und facettenreich. Es bietet herrliche Sandstränden im Süden und reicht bis zur Gebirgslandschaft mit dem 2.234 mtr. hohen Adams Peak im Norden.

 

 

Rund 12 Stunden dauert der Flug von Frankfurt mit Zwischenstopp in Doha nach Colombo, der Hauptstadt von Sri Lanka. Bei unserer Ankunft am frühen Vormittag liegt die Außentemperatur bereits bei ca. 26 °. Die Luftfeuchtigkeit ist erwartungsgemäß hoch. Ein sympathischer und sehr aufmerksamer Reiseleiter, nimmt uns direkt am Flughafen mit einem herzlichen „AYUBOWAN“ in Empfang. Dieser Gruß bedeutet so viel wie; „Ich wünsche dir ein langes und glückliches Leben“ und gilt als allgemeine Grußformel. Gespannt auf die kommenden Tage steigen wir  in den bereitstehenden Bus und nehmen während der Fahrt vom Flughafen nach Colombo erste Eindrücke vom Land auf. Colombo erstreckt sich entlang der Küste und präsentiert sich abwechslungsreich. Neben modernen Hochhäusern und Gebäuden wie dem World Trade Center gibt es Bauten im Kolonialstil, einfache Häuser und Behausungen. Dazwischen tauchen immer wieder farbenprächtige Hindu-Tempel, Moscheen, Buddha-Statuen oder Kirchen auf. Auf den Straßen wuselt es von Tuk Tuk‘s und Autos. 

 

 

Zu Fuß erkunden wir die Zeilen einer Einkaufsstraße. Das Warenangebot ist vielfältig und bietet alles was die Einheimischen zum Leben brauchen und natürlich auch alles was Touristen gerne kaufen. Beeindruckt von den ersten Bildern des Landes und gut versorgt mit jeder Menge Information checken wir im Hotel ein, genießen ein köstliches Abendessen und freuen uns auf einige Stunden Schlaf nach der langen Anreisezeit. Am nächsten Tag steht die Etappe von Colombo nach Anuradhapura auf dem Programm. Die Fahrt geht durch sattgrüne Landschaft vorbei an Reisfeldern, Obstplantagen und durch quirligen Ortschaften. Entlang der Straße stehen unzählige Verkaufsstände, aus denen die Bauern Produkte aus ihrem eigenen Anbau verkaufen. Wir verkosten an einem Stand die angebotenen Bananen. Sie schmecken köstlich. Auf der Weiterfahrt steht ein Abstecher zur der Felsenfestung Yappahuwa auf dem Programm. Von der Festung, die im 13. Jahrhundert Zufluchtsort für entmachtete Könige war, sind nur noch Ruinenreste zu sehen. Sie befindet sich direkt vor einem gewaltigen Felsmassiv und kann über eine steile Steintreppe erklommen werden. Auf halber Höhe beeindrucken ein prägnantes Tor, das mit wunderschönen Steinmetzarbeiten verziert ist und massive Wächterlöwen aus Stein die Besucher.  Der Platz lädt zu einer Verschnaufpause ein, bevor man die restlichen Stufen bis zum Hochplateau direkt am Fels hinaufsteigt. Oben steht eine kleine Dagoba, die ein Einheimischer gerne gegen einen kleinen Obolus  aufsperrt und einen Blick auf die farbenfrohen Buddha-Figuren im Inneren werfen lässt. Der Abstieg ist zwar weniger anstrengend, erfordert aber Konzentration, da die Stufen sehr hoch sind und teilweise kein Geländer vorhanden ist. Danach setzen wir unsere Fahrt nach Anuradhapura fort.

 

Anuradhapura war die erste Königsstadt Sri Lankas und über 1.300 Jahre das religiöse und politische Zentrum des Landes. Zudem gab es in der alten Königsstadt damals eine angesehene Klosteruniversität in der sich zeitweise rund 5.000 Mönchen aufgehalten haben sollen. Nachdem die Stadt der Dynastie der Chola zum Opfer gefallen war, versank sie in einen Dschungel und wurde erst im 19. Jahrhundert wieder entdeckt. Die Ausgrabungen kann man auf dem riesigen Areal besichtigen. Die Anlagen wurden teilweise wieder etwas instandgesetzt und vermitteln einen Eindruck über die Dimension der Paläste und Bauwerke. Heute gehört Anuradhapura zum UNESO Weltkulturerbe und ist eines der wichtigsten Pilgerziele der Insel. Der Bodhi-Baum (ein Ableger des indischen Pappel-Feigen-Baumes) auf dem Gelände, spielt  hierbei für die Gläubigen eine wichtige Rolle. Denn die Erleuchtung Buddhas, so wird erzählt, fand vor 2.500 Jahren bei diesem Baum statt. Seitdem wird diese Stelle von den Buddhisten als heilige Stätte verehrt. Wir haben das Glück und können eine Zeremonie zu Ehren Buddhas verfolgen. Dabei ziehen die Gläubigen zu rhythmischem Getrommel mehrmals um den Bodhi-Baum und bringen am Ende ihre Opfergaben dar. Das absolute Highlight in der Altstadt von Anuradhapura ist die alles überragende 107 mtr. hohe Ruvanveli Seya Dagoba. Strahlend weiß ragt das Bauwerk umgeben mit Elefantenreliefs in den Himmel. Mächtig beeindruckt machen wir uns auf den Rückweg und gönnen uns am späten Nachmitttag eine entspannende ayurvedische Massage bevor wir nach Sigiriya weiterfahren. Schon kurz bevor wir unser Ziel erreichen, können wir vom Bus aus den berühmten Sigiriyafelsen, auch Löwenfelsen genannt sehen. Der Monolith bestehend aus Granit und Gneis erhebt sich eindrucksvoll aus der Landschaft. Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg um diesen markanten Felsen zu erklimmen. Über eine Parkanlage mit Wassergräben aus früherer Zeit gelangen wir zum Fuß des Felsmassivs auf die sogenannte Löwenprankenterrasse. Den Namen trägt die Terrasse deshalb, da der Haupteingang einst in Form eines Löwen gestaltet wurde von dem nur noch die überdimensionalen aus dem Stein herausgeschlagenen Löwenpranken übriggeblieben sind. Wir sind an diesem historischen Ort natürlich nicht alleine und steigen mit hunderten Touristen Stufe für Stufe die an den Fels gebaute Eisentreppen hinauf. Auf halber Höhe zweigt eine Wendeltreppe zu einem Felsvorsprung ab, unter dem die berühmten Fresken der Wolkenmädchen zu bewundern sind. Leider bleibt wegen des großen Andrangs nicht viel Zeit um die Gemälde intensiv zu betrachten, dennoch prägen sich die Formen der dargestellten Frauen und die über die Jahrhunderte gut erhaltenen Farben in unser Gedächtnis ein. Zurück auf der Haupttreppe geht der Aufstieg nach einer kurzen Verschnaufpause weiter, stets begleitet von diebischen Affen. Nach ca. 1.200 Stufen erreichen wir den Gipfel. Ein wunderbarer Rundblick entschädigt für den schweißtreibenden Aufstieg. Auf dem Gipfel kann man die Überreste der aus dem 5. Jahrhundert stammenden Felsenfestung bei einem Rundgang betrachten. Wieder unten angekommen, erwartet uns eine Fahrt mit dem Ochsenkarren, die an der Anlegestelle eines Sees endet. Angesichts der abgemagert wirkenden Ochsen, war die Fahrt eher ein zweifelhaftes Vergnügen. Mit einem Ruderboot setzen wir zum anderen Ufer des Sees über, wo eine einheimische Familie bereits wartet und uns auf traditionelle Art ein köstliches Mittagessen zubereitet. Während das Essen in den Töpfen schmort, zeigen uns die Frauen wie sie Kokosraspel aus der Kokosnuss herausschälen und anschließend leckere Kokosmilch daraus zaubern. Zudem demonstrieren sie uns, wie Reis geschält wird und wie sie aus den Blättern der Kokospalme mit geschickten Händen Matten flechten, die als Dach für ihre Hütte Verwendung finden. Die Strecke zurück zum Bus legen wir gut gestärkt in einer kurzen aber abenteuerlichen Fahrt mit Tuk Tuk’s zurück.

 

 

 Und weiter geht unsere Tour zur Ruinenstadt Polonnaruwa. Sie gehört wie Anuradhapura und der Sigiriya-Felsen ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Gebäudekomplexe in der Anlage sind sehr gut erhalten.

 

 

 Und weiter geht unsere Tour zur Ruinenstadt Polonnaruwa. Sie gehört wie Anuradhapura und der Sigiriya-Felsen ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Gebäudekomplexe in der Anlage sind sehr gut erhalten.

 

 

Besonders der Rundtempel „Vatadage“ ist in einem bemerkenswert guten Zustand, so dass die kunstvollen Steinmetzarbeiten, sei es in Form der Buddha-Statuen der filigran gearbeiteten halbrunden Mondsteine noch sehr schön zu erkennen sind. Aufgrund der noch intakten Wasserversorgung aus dem 13. Jahrhundert ist die Anlage auch ein kleines Naturparadies, indem sich Wildtiere aufhalten und Biotope Lebensraum für Pflanzen und Insekten bilden.

 

 

Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise sind die Höhlentempel von Dambulla. Di e über 2.000 Jahre alten Höhlen befinden sich unter einem mächtigen 150 mtr. hohen Granitfelsen und dienten zunächst als Versteck für König Vattagamini Abhaya  gegen tamilische Rebellen. Als die Rebellen vertrieben waren, ließ Vattagamini zum Dank an die Götter die Höhlen zu Tempeln umfunktionieren. In der Folgezeit wurden die Höhlen in unterschiedlichen Zeitabschnitten erweitert und instandgehalten. In den fünf verschiedenen Höhlenkammern kann man eine Vielzahl unterschiedlichster

 

 Buddha-Statuen bestaunen. Absolut bemerkenswert ist der schlafende Buddha in der ersten Höhle, der seinerzeit direkt in der Höhle aus dem Fels herausgemeißelt wurde und mit beachtlichen 14 mtr. länge fast die komplette Höhlenkammer in Anspruch nimmt. Ebenso beeindruckend sind die kunstvollen Wand- und Deckenmalereien in der zweiten Höhle, die das Leben Buddhas beschreiben. Ganz im Kontrast zu den schummrigen Höhlen stand im Anschluss daran der Besuch in einem Gewürzgarten. Bei einer Führung bekamen wir einen interessanten Einblick in die heimischen Bäume, Gewürze und Heilkräuter. Natürlich durfte in Sri Lanka dem früheren Ceylon der Zimtbaum nicht fehlen. Der Guide demonstrierte, wie die echte Zimtrinde vom Baum geschält wird und erläuterte dabei den Unterschied zu anderen handelsüblichen Zimtrinden. Zum Abschluss erfuhren wir noch Wissenswertes über die Verwendung verschiedener Pflanzen, ihrer Heilkraft und deren Verarbeitung zu ayurvedischen Heilmitteln. Selbstverständlich endete die Führung bei einem kleinen Laden, in dem sich wer wollte, mit den vorgestellten Gewürzen, Salben oder Ölen eindecken konnte. Gut informiert setzten wir unsere Tour  nach Kandy fort. Die kleine Stadt am idyllischen Kandy-See ist umrahmt von Bergen und  Ausgangspunkt für Fahrten ins Hochland. Bekannt ist die drittgrößte Stadt Sri Lankas vor allem durch den Sri Dalada Maligawa Tempel (Zahntempel) in dem die Zahnreliquie (der linke Eckzahn) des  Buddha „Siddhartha Gautama“ aus dem 4.JH aufbewahrt sein soll.  Für viele Gläubige ist sie deshalb der Ort, an dem jeder in seinem Leben einmal gewesen sein muss, um für seine Lieben zu beten und Opfergaben darzubringen.

 

 

Doch bevor wir uns am Abend in das Gedränge der Abendzeremonie im Tempel stürzen, beginnen wir den Tag beschaulich mit dem Besuch des Botanischen Gartens von Peradeniya. In dem großzügig angelegtem Gelände gibt es 4.000 Pflanzenarten. Darunter gedeihen neben internationalen Gewächsen viele endemische Pflanzen und es gibt eine Orchideenschau  von besonderer Schönheit und Vielfältigkeit.   Trotz der Hitze vergingen die Stunden im Botanischen Garten wie im Flug und waren eine angenehme Abwechslung zu den Besichtigungen der vielen Tempel. Danach ist es Zeit sich für den Besuch der Abendzeremonie im Zahntempel vorzubereiten. Es ist üblich, so die Information unseres Reiseleiters, dass die Besucher der Zeremonie etwas weißes tragen. Mit angemessener Kleidung machen wir uns auf den Weg. Barfuß, wie es sich für jeden Tempelbesuch gehört, betreten wir in gespannter Erwartung durch einen goldverzierten Eingang die heiligen Räume und reihen wir uns in die Schlange der wartenden Menschen ein. Während die laut ertönenden Trommeln signalisieren, dass sich der oberste Mönche auf den Weg macht um vor dem Schrein zu  beten, kämpfen wir uns bunt gemischt zwischen Einheimischen, Touristen und Pilgern unter großem Gedränge hinauf auf die Galerie, um einen Blick auf den gut bewachten Schrein zu werfen, in dem der Zahn Buddhas aufbewahrt sein soll. Die Menschenmasse verdeckt jedoch vielen von uns die Sicht, sodass wir einen zweiten Anlauf nehmen um das hochverehrte Relikt zu sehen. Die Menschenmenge hat sich inzwischen deutlich reduziert, dadurch bleibt uns etwas mehr Zeit zum Umzusehen und die schönen Schnitzereien an der Decke und den Säulen zu betrachten. Und tatsächlich gelingt uns ein kurzer Blick in den Schrein, doch man sieht nur ein kleines Kästchen, indem möglicherweise der Zahn versteckt ist. Auf dem Rückweg ins Hotel besuchen wir noch einen Hindu-Tempel. Anders als die buddhistischen Tempel sind die Hindu-Tempel sehr farbenprächtig ausgestattet.

 

 

Einen besonders guten Eindruck von der Landschaft Sri Lankas bekamen wir am nächsten Tag während der Zugfahrt von Kandy ins Hochland. Gemächlich ruckeln die betagten Waggons auf den Schienen dahin. Wir genießen die herrlichen Ausblicke. Die vorbeiziehende Landschaft wechselt vom Wohngebiet über Grünflächen mit Gemüseanbau zu Berghängen mit Bachläufen und kleinen Wasserfällen bis zu den Teeplantagen, die für den berühmten Ceylon-Tee den Rohstoff liefern. Dazwischen setzen die großen, leuchtendrot blühenden Tulpenbäume immer wieder markanten Akzente. Nach vier Stunden sind wir am Ziel und wechseln wieder in den Bus, der uns über die Landstraße gefolgt ist und uns nun zu einer Teefabrik chauffiert. Ein Guide stellt uns  verschiedenen Teesorten vor und führt uns durch die Fabrik. Die Beschäftigten haben schon Feierabend, so dass wir nur theoretisch von dem Ablauf in der Fabrik erfahren aber leider keinen Einblick in die praktische Arbeit bekommen. Die Führung endete mit der Verkostung verschiedener Tees. Auf einer kurvenreichen Panoramastraße schlängelt sich unser Bus durch das Hochland nach Nuwara Eliya, einer schmucken Stadt mit gepflegten Häusern und Gärten im englischen Kolonialstil und weiter über Ella nach Bandarawela. Bei Bilderbuchwetter starten wir am nächsten Vormittag zu einer kurzen aber sehr schönen Wanderung durch die Teeplantagen zum „Little Adams Peak“.

 

 

 Zwischen den knorrigen Teepflanzen sind einzelne Teepflückerinnen bei der Arbeit. Sie warten förmlich auf die Touristen und lassen sich bereitwillig für ein paar Dollar beim Pflücken fotografieren, um damit ihren Lebensunterhalt etwas aufzubessern. Der Rundblick vom Gipfel des „Little Adams Peak“ ist grandios und kaum einer kann sich einem Erinnerungsfoto neben der Buddha-Statue am Gipfel entziehen. Auf dem Hin- und Rückweg nehmen wir gerne das Angebot einiger Kinder an, und kaufen ihnen verzehrfertig geschnittene Mangos ab, die sie geschickt  vor unseren Augen schälen und zerteilen. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Tissamaharama. Das Hotel in dem wir untergebracht sind, wirbt mit einem einzigartigen Naturschauspiel und verspricht damit nicht zu viel. Während der Dämmerung verlassen hunderte von Flughunden die tagsüber in den „Rain Trees“ (Regenbäumen) hängen ihre Plätze und fliegen in die umliegenden Plantagen. Im Gegenzug kommen endlos viele Reiher angeflogen um auf den „Rain Tree’s“ zu übernachten. Von der Dachterrasse des Hotels konnten wir diese faszinierende „Flugshow“ bestens beobachten und nebenbei noch einen wunderbaren Sonnenuntergang genießen.

 

 

Der darauffolgende Tag begann am frühen Morgen mit einer Jeep-Safari durch den Yala-Nationalpark. In dem landschaftlich wunderschönen Park, tummelten sich jede Menge Hirsche, Wasserbüffel, Elefanten und verschiedene Vogelarten. Wir begegnen einer Elefantenfamilie, die sich den Jeeps kurzzeitig in den Weg stellt und beobachten wie Elefanten an anderer Stellen genüsslich ein Bad in einem kleinen See nehmen. Am Ende war die Safari durch den Nationalpark wegen der reizvollen Landschaft ein schöner Ausflug, wer jedoch auf  mehr Artenvielfalt bei den Tiere hoffte, wurde zumindest an diesem Tag etwas enttäuscht. Schöne Bilder präsentieren sich uns während der Weiterfahrt am späten Vormittag entlang der Küstenstraße nach Galle. Von den legendären Stelzenfischen die früher stundenlang auf ihren Holzgestellen im Wasser hockten um Fische zu fangen sind nur noch die Gestelle im Meer zu sehen. Die Fischer haben längst erkannt, dass sie eine Touristenattraktion sind mit der man einfacher und schneller Geld verdienen kann als mit dem Fischfang. Deshalb präsentieren sie sich für ein Foto nur noch gegen Bezahlung auf ihren Gestellen.

 

Galle ist die letzte Station unserer Rundreise. Die Stadt liegt direkt am Meer und gilt als eine der Schönsten Sri Lankas. Nach unserer Ankunft legen wir zunächst einen Stopp bei einer Schildkrötenfarm ein. Ein engagierter Mitarbeiter berichtet, dass hier verletzte Meeresschildkröten aufgenommen und behandelt werden. Die Tiere bleiben anschließend solange in der Farm, bis ihre Verletzungen ausgeheilt sind und sie wieder fit für ein Leben in freier Natur sind. Außerdem widmet sich die Station der Zucht von Schildkröten um verschiedene Arten vom Aussterben zu retten. Von der Schildkrötenfarm ist es nicht weit bis zum Zentrum von Galle. Die sehr gut erhaltene Altstadt aus dem 16.Jahrhundert ist umgeben von den trutzigen Festungsmauern des Galle Forts. Diesen wehrhaften Mauern hat es die Bevölkerung zu verdanken, dass die Stadt von den verheerenden Auswirkungen des Tsunami im Jahr 2004 größtenteils verschont blieb. Auf der ca. 52 ha großen Fläche innerhalb des Forts befinden sich die Verwaltungsgebäude der Stadt, das Gericht, Kirchen und gepflegte gut erhaltene Häuser. Den besten Überblick über die Stadt kann man sich von der Wallanlage aus verschaffen. Ein 3 km langer Weg führt auf der Anlage rund um die Altstadt. Wir haben leider nicht so viel Zeit, deshalb spazieren wir mit unserem Reiseleiter nur ein Stück bis zum Leuchtturm und beobachten das muntere Treiben. Nach einem gemeinsamen Mittagessen geht unsere Rundreise durch Sri Lanka mit der Fahrt Richtung Flughafen zu Ende. Es waren wunderschöne Tage mit vielen interessanten Stationen in einem faszinierenden Land.

  Doch  unser Urlaub ist noch nicht ganz zu Ende. Wir gönnen uns noch einige Tage Erholung auf den Malediven, die rund eine Flugstunde entfernt liegen. Es ist ein traumhafter Abschluss unserer Reise. Bei blauem Himmel, strahlendem Sonnenschein und glasklarem Wasser, können wir die Seele richtig baumeln lassen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten. Dank der ausgezeichneten Harmonie innerhalb unserer Gruppe und der hervorragenden Organisation von Angela Bauer vom Reisebüro Hartmann  in Lauf war die Reise für alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis.