Die Naturfreunde Lauf besichtigten vier Tage lang Sehenswürdigkeiten und Museen in Innsbruck.
Eine Gruppe der Naturfreunde Lauf verbrachte vier Tage in Innsbruck. Anlass für die Reise war ein Mitglied der Naturfreundejugend, das in der Tiroler Landeshauptstadt studiert hatte und die Mitreisenden mit der Stadt vertraut machen wollte.
Zum Auftakt erkundete die Gruppe Innsbruck bei einer besonderen Stadtbesichtigung. Ausgestattet mit Smartphones oder Stadtplänen begaben sich die Teilnehmer unter dem Motto „Auf den Spuren der Habsburger“ auf eine Schnitzeljagd. Die Route führte zu bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Goldenen Dachl, einem häufigen Fotomotiv, sowie zum Dom, zum Leopoldsbrunnen, zur Hofkirche und zur Triumphpforte. Die Gruppe konnte dabei die Vielfalt Innsbrucks erkunden.
Am zweiten Tag nutzten die Besucher die Hungerburgbahn, eine Standseilbahn, um in die Berge zu fahren. Von dort wanderte die Gruppe zur Arzler Alm. Der folgende Tag präsentierte sich bei schönstem Herbstwetter und bot ideale Bedingungen für einen Besuch im Innsbrucker Alpenzoo. Dieser konzentriert sich ausschließlich auf Tierarten, die im Alpenraum heimisch sind. Anschließend besichtigte die Gruppe das Schloss Ambras.
Das Schloss beherbergt die Sammlung historischer Exponate, deren Ursprünge auf Erzherzog Ferdinand II. zurückgehen, der sie um 1580 begründete. Neben Kunstwerken und Exponaten aus aller Welt waren Ritterrüstungen und Porträts adeliger Persönlichkeiten zu sehen. Der Spanische Saal stellt ein besonderes Element dar. Seine Ausstattung wird von 27 Porträts der Tiroler Landesfürsten geprägt.
Zum Abschluss nahm die Gruppe an einer Decolonial-City-Tour teil. Diese Stadtführung beleuchtete globale Verflechtungen kolonialer Spuren und ungleicher Machtverhältnisse in Innsbruck. Historische Erzählungen wurden hinterfragt und verdrängte Geschichten wurden in den Mittelpunkt gerückt. Die Hexenprozesse des 18. Jahrhunderts wurden ebenfalls thematisiert. Die viertägige Reise bot den Teilnehmern eine Mischung aus Stadtgeschichte, Natur, Kultur und neuen Perspektiven auf die Stadt.
