SRI LANKA - „Perle im indischen Ozean“ Nov/Dez 19.

Diesen kleinen Inselstaat im indischen Ozean hat eine 18-köpfige Reisegruppe der Laufer NaturFreunde Ende 2018 besucht, um bei einer Rundreise Land, Leute und Kultur kennen zu lernen. Die Insel an der Südspitze von Indien ist kleiner als Bayern und hat ca. 21 Mio. Einwohner. Seit dem Ende des 30 Jahre dauernden Bürgerkriegs zwischen Singalesen und Tamilen im Jahr 2009 leben die Menschen friedlich miteinander. Der größte Teil der Bevölkerung sind Buddhisten. Daneben sind aber auch Hindus, Muslime und Christen vertreten, die alle trotz ihrer unterschiedlichen Glaubensrichtungen respektvoll miteinander umgehen. Die Menschen im westlichen Teil des Landes, in der Gegend um Colombo genießen einen besseren Lebensstandard als die Bevölkerung in anderen Landesteilen. Die Schere zwischen Arm und Reich ist immer noch groß.  Bemerkenswert ist jedoch, dass alle Kinder Zugang zu schulischer Bildung haben. Das Klima ist subtropisches. Das Landschaftsbild ist wunderschön und facettenreich. Es bietet herrliche Sandstränden im Süden und reicht bis zur Gebirgslandschaft mit dem 2.234 mtr. hohen Adams Peak im Norden.

 

Rund 12 Stunden dauert der Flug von Frankfurt mit Zwischenstopp in Doha nach Colombo, der Hauptstadt von Sri Lanka. Bei unserer Ankunft am frühen Vormittag liegt die Außentemperatur bereits bei ca. 26 °. Die Luftfeuchtigkeit ist erwartungsgemäß hoch. Ein sympathischer und sehr aufmerksamer Reiseleiter, nimmt uns direkt am Flughafen mit einem herzlichen „AYUBOWAN“ in Empfang. Dieser Gruß bedeutet so viel wie; „Ich wünsche dir ein langes und glückliches Leben“ und gilt als allgemeine Grußformel. Gespannt auf die kommenden Tage steigen wir  in den bereitstehenden Bus und nehmen während der Fahrt vom Flughafen nach Colombo erste Eindrücke vom Land auf. Colombo erstreckt sich entlang der Küste und präsentiert sich abwechslungsreich. Neben modernen Hochhäusern und Gebäuden wie dem World Trade Center gibt es Bauten im Kolonialstil, einfache Häuser und Behausungen. Dazwischen tauchen immer wieder farbenprächtige Hindu-Tempel, Moscheen, Buddha-Statuen oder Kirchen auf. Auf den Straßen wuselt es von Tuk Tuk‘s und Autos

Zu Fuß erkunden wir die Zeilen einer Einkaufsstraße. Das Warenangebot ist vielfältig und bietet alles was die Einheimischen zum Leben brauchen und natürlich auch alles was Touristen gerne kaufen. Beeindruckt von den ersten Bildern des Landes und gut versorgt mit jeder Menge Information checken wir im Hotel ein, genießen ein köstliches Abendessen und freuen uns auf einige Stunden Schlaf nach der langen Anreisezeit. Am nächsten Tag steht die Etappe von Colombo nach Anuradhapura auf dem Programm. Die Fahrt geht durch sattgrüne Landschaft vorbei an Reisfeldern, Obstplantagen und durch quirligen Ortschaften. Entlang der Straße stehen unzählige Verkaufsstände, aus denen die Bauern Produkte aus ihrem eigenen Anbau verkaufen. Wir verkosten an einem Stand die angebotenen Bananen. Sie schmecken köstlich. Auf der Weiterfahrt steht ein Abstecher zur der Felsenfestung Yappahuwa auf dem Programm. Von der Festung, die im 13. Jahrhundert Zufluchtsort für entmachtete Könige war, sind nur noch Ruinenreste zu sehen. Sie befindet sich direkt vor einem gewaltigen Felsmassiv und kann über eine steile Steintreppe erklommen werden. Auf halber Höhe beeindrucken ein prägnantes Tor, das mit wunderschönen Steinmetzarbeiten verziert ist und massive Wächterlöwen aus Stein die Besucher.  Der Platz lädt zu einer Verschnaufpause ein, bevor man die restlichen Stufen bis zum Hochplateau direkt am Fels hinaufsteigt. Oben steht eine kleine Dagoba, die ein Einheimischer gerne gegen einen kleinen Obolus  aufsperrt und einen Blick auf die farbenfrohen Buddha-Figuren im Inneren werfen lässt. Der Abstieg ist zwar weniger anstrengend, erfordert aber Konzentration, da die Stufen sehr hoch sind und teilweise kein Geländer vorhanden ist. Danach setzen wir unsere Fahrt nach Anuradhapura fort.

Anuradhapura war die erste Königsstadt Sri Lankas und über 1.300 Jahre das religiöse und politische Zentrum des Landes. Zudem gab es in der alten Königsstadt damals eine angesehene Klosteruniversität in der sich zeitweise rund 5.000 Mönchen aufgehalten haben sollen. Nachdem die Stadt der Dynastie der Chola zum Opfer gefallen war, versank sie in einen Dschungel und wurde erst im 19. Jahrhundert wieder entdeckt. Die Ausgrabungen kann man auf dem riesigen Areal besichtigen. Die Anlagen wurden teilweise wieder etwas instandgesetzt und vermitteln einen Eindruck über die Dimension der Paläste und Bauwerke. Heute gehört Anuradhapura zum UNESO Weltkulturerbe und ist eines der wichtigsten Pilgerziele der Insel. Der Bodhi-Baum (ein Ableger des indischen Pappel-Feigen-Baumes) auf dem Gelände, spielt  hierbei für die Gläubigen eine wichtige Rolle. Denn die Erleuchtung Buddhas, so wird erzählt, fand vor 2.500 Jahren bei diesem Baum statt. Seitdem wird diese Stelle von den Buddhisten als heilige Stätte verehrt. Wir haben das Glück und können eine Zeremonie zu Ehren Buddhas verfolgen. Dabei ziehen die Gläubigen zu rhythmischem Getrommel mehrmals um den Bodhi-Baum und bringen am Ende ihre Opfergaben dar. Das absolute Highlight in der Altstadt von Anuradhapura ist die alles überragende 107 mtr. hohe Ruvanveli Seya Dagoba. Strahlend weiß ragt das Bauwerk umgeben mit Elefantenreliefs in den Himmel. Mächtig beeindruckt machen wir uns auf den Rückweg und gönnen uns am späten Nachmitttag eine entspannende ayurvedische Massage bevor wir nach Sigiriya weiterfahren. Schon kurz bevor wir unser Ziel erreichen, können wir vom Bus aus den berühmten Sigiriyafelsen, auch Löwenfelsen genannt sehen. Der Monolith bestehend aus Granit und Gneis erhebt sich eindrucksvoll aus der Landschaft. Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg um diesen markanten Felsen zu erklimmen. Über eine Parkanlage mit Wassergräben aus früherer Zeit gelangen wir zum Fuß des Felsmassivs auf die sogenannte Löwenprankenterrasse. Den Namen trägt die Terrasse deshalb, da der Haupteingang einst in Form eines Löwen gestaltet wurde von dem nur noch die überdimensionalen aus dem Stein herausgeschlagenen Löwenpranken übriggeblieben sind. Wir sind an diesem historischen Ort natürlich nicht alleine und steigen mit hunderten Touristen Stufe für Stufe die an den Fels gebaute Eisentreppen hinauf. Auf halber Höhe zweigt eine Wendeltreppe zu einem Felsvorsprung ab, unter dem die berühmten Fresken der Wolkenmädchen zu bewundern sind. Leider bleibt wegen des großen Andrangs nicht viel Zeit um die Gemälde intensiv zu betrachten, dennoch prägen sich die Formen der dargestellten Frauen und die über die Jahrhunderte gut erhaltenen Farben in unser Gedächtnis ein. Zurück auf der Haupttreppe geht der Aufstieg nach einer kurzen Verschnaufpause weiter, stets begleitet von diebischen Affen. Nach ca. 1.200 Stufen erreichen wir den Gipfel. Ein wunderbarer Rundblick entschädigt für den schweißtreibenden Aufstieg. Auf dem Gipfel kann man die Überreste der aus dem 5. Jahrhundert stammenden Felsenfestung bei einem Rundgang betrachten. Wieder unten angekommen, erwartet uns eine Fahrt mit dem Ochsenkarren, die an der Anlegestelle eines Sees endet. Angesichts der abgemagert wirkenden Ochsen, war die Fahrt eher ein zweifelhaftes Vergnügen. Mit einem Ruderboot setzen wir zum anderen Ufer des Sees über, wo eine einheimische Familie bereits wartet und uns auf traditionelle Art ein köstliches Mittagessen zubereitet. Während das Essen in den Töpfen schmort, zeigen uns die Frauen wie sie Kokosraspel aus der Kokosnuss herausschälen und anschließend leckere Kokosmilch daraus zaubern. Zudem demonstrieren sie uns, wie Reis geschält wird und wie sie aus den Blättern der Kokospalme mit geschickten Händen Matten flechten, die als Dach für ihre Hütte Verwendung finden. Die Strecke zurück zum Bus legen wir gut gestärkt in einer kurzen aber abenteuerlichen Fahrt mit Tuk Tuk’s zurück.

 Und weiter geht unsere Tour zur Ruinenstadt Polonnaruwa. Sie gehört wie Anuradhapura und der Sigiriya-Felsen ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Gebäudekomplexe in der Anlage sind sehr gut erhalten.

Besonders der Rundtempel „Vatadage“ ist in einem bemerkenswert guten Zustand, so dass die kunstvollen Steinmetzarbeiten, sei es in Form der Buddha-Statuen der filigran gearbeiteten halbrunden Mondsteine noch sehr schön zu erkennen sind. Aufgrund der noch intakten Wasserversorgung aus dem 13. Jahrhundert ist die Anlage auch ein kleines Naturparadies, indem sich Wildtiere aufhalten und Biotope Lebensraum für Pflanzen und Insekten bilden.

 

Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise sind die Höhlentempel von Dambulla. Di e über 2.000 Jahre alten Höhlen befinden sich unter einem mächtigen 150 mtr. hohen Granitfelsen und dienten zunächst als Versteck für König Vattagamini Abhaya  gegen tamilische Rebellen. Als die Rebellen vertrieben waren, ließ Vattagamini zum Dank an die Götter die Höhlen zu Tempeln umfunktionieren. In der Folgezeit wurden die Höhlen in unterschiedlichen Zeitabschnitten erweitert und instandgehalten. In den fünf verschiedenen Höhlenkammern kann man eine Vielzahl unterschiedlichster

 Buddha-Statuen bestaunen. Absolut bemerkenswert ist der schlafende Buddha in der ersten Höhle, der seinerzeit direkt in der Höhle aus dem Fels herausgemeißelt wurde und mit beachtlichen 14 mtr. länge fast die komplette Höhlenkammer in Anspruch nimmt. Ebenso beeindruckend sind die kunstvollen Wand- und Deckenmalereien in der zweiten Höhle, die das Leben Buddhas beschreiben. Ganz im Kontrast zu den schummrigen Höhlen stand im Anschluss daran der Besuch in einem Gewürzgarten. Bei einer Führung bekamen wir einen interessanten Einblick in die heimischen Bäume, Gewürze und Heilkräuter. Natürlich durfte in Sri Lanka dem früheren Ceylon der Zimtbaum nicht fehlen. Der Guide demonstrierte, wie die echte Zimtrinde vom Baum geschält wird und erläuterte dabei den Unterschied zu anderen handelsüblichen Zimtrinden. Zum Abschluss erfuhren wir noch Wissenswertes über die Verwendung verschiedener Pflanzen, ihrer Heilkraft und deren Verarbeitung zu ayurvedischen Heilmitteln. Selbstverständlich endete die Führung bei einem kleinen Laden, in dem sich wer wollte, mit den vorgestellten Gewürzen, Salben oder Ölen eindecken konnte. Gut informiert setzten wir unsere Tour  nach Kandy fort. Die kleine Stadt am idyllischen Kandy-See ist umrahmt von Bergen und  Ausgangspunkt für Fahrten ins Hochland. Bekannt ist die drittgrößte Stadt Sri Lankas vor allem durch den Sri Dalada Maligawa Tempel (Zahntempel) in dem die Zahnreliquie (der linke Eckzahn) des  Buddha „Siddhartha Gautama“ aus dem 4.JH aufbewahrt sein soll.  Für viele Gläubige ist sie deshalb der Ort, an dem jeder in seinem Leben einmal gewesen sein muss, um für seine Lieben zu beten und Opfergaben darzubringen.

Doch bevor wir uns am Abend in das Gedränge der Abendzeremonie im Tempel stürzen, beginnen wir den Tag beschaulich mit dem Besuch des Botanischen Gartens von Peradeniya. In dem großzügig angelegtem Gelände gibt es 4.000 Pflanzenarten. Darunter gedeihen neben internationalen Gewächsen viele endemische Pflanzen und es gibt eine Orchideenschau  von besonderer Schönheit und Vielfältigkeit.   Trotz der Hitze vergingen die Stunden im Botanischen Garten wie im Flug und waren eine angenehme Abwechslung zu den Besichtigungen der vielen Tempel. Danach ist es Zeit sich für den Besuch der Abendzeremonie im Zahntempel vorzubereiten. Es ist üblich, so die Information unseres Reiseleiters, dass die Besucher der Zeremonie etwas weißes tragen. Mit angemessener Kleidung machen wir uns auf den Weg. Barfuß, wie es sich für jeden Tempelbesuch gehört, betreten wir in gespannter Erwartung durch einen goldverzierten Eingang die heiligen Räume und reihen wir uns in die Schlange der wartenden Menschen ein. Während die laut ertönenden Trommeln signalisieren, dass sich der oberste Mönche auf den Weg macht um vor dem Schrein zu  beten, kämpfen wir uns bunt gemischt zwischen Einheimischen, Touristen und Pilgern unter großem Gedränge hinauf auf die Galerie, um einen Blick auf den gut bewachten Schrein zu werfen, in dem der Zahn Buddhas aufbewahrt sein soll. Die Menschenmasse verdeckt jedoch vielen von uns die Sicht, sodass wir einen zweiten Anlauf nehmen um das hochverehrte Relikt zu sehen. Die Menschenmenge hat sich inzwischen deutlich reduziert, dadurch bleibt uns etwas mehr Zeit zum Umzusehen und die schönen Schnitzereien an der Decke und den Säulen zu betrachten. Und tatsächlich gelingt uns ein kurzer Blick in den Schrein, doch man sieht nur ein kleines Kästchen, indem möglicherweise der Zahn versteckt ist. Auf dem Rückweg ins Hotel besuchen wir noch einen Hindu-Tempel. Anders als die buddhistischen Tempel sind die Hindu-Tempel sehr farbenprächtig ausgestattet.

Einen besonders guten Eindruck von der Landschaft Sri Lankas bekamen wir am nächsten Tag während der Zugfahrt von Kandy ins Hochland. Gemächlich ruckeln die betagten Waggons auf den Schienen dahin. Wir genießen die herrlichen Ausblicke. Die vorbeiziehende Landschaft wechselt vom Wohngebiet über Grünflächen mit Gemüseanbau zu Berghängen mit Bachläufen und kleinen Wasserfällen bis zu den Teeplantagen, die für den berühmten Ceylon-Tee den Rohstoff liefern. Dazwischen setzen die großen, leuchtendrot blühenden Tulpenbäume immer wieder markanten Akzente. Nach vier Stunden sind wir am Ziel und wechseln wieder in den Bus, der uns über die Landstraße gefolgt ist und uns nun zu einer Teefabrik chauffiert. Ein Guide stellt uns  verschiedenen Teesorten vor und führt uns durch die Fabrik. Die Beschäftigten haben schon Feierabend, so dass wir nur theoretisch von dem Ablauf in der Fabrik erfahren aber leider keinen Einblick in die praktische Arbeit bekommen. Die Führung endete mit der Verkostung verschiedener Tees. Auf einer kurvenreichen Panoramastraße schlängelt sich unser Bus durch das Hochland nach Nuwara Eliya, einer schmucken Stadt mit gepflegten Häusern und Gärten im englischen Kolonialstil und weiter über Ella nach Bandarawela. Bei Bilderbuchwetter starten wir am nächsten Vormittag zu einer kurzen aber sehr schönen Wanderung durch die Teeplantagen zum „Little Adams Peak“.

 Zwischen den knorrigen Teepflanzen sind einzelne Teepflückerinnen bei der Arbeit. Sie warten förmlich auf die Touristen und lassen sich bereitwillig für ein paar Dollar beim Pflücken fotografieren, um damit ihren Lebensunterhalt etwas aufzubessern. Der Rundblick vom Gipfel des „Little Adams Peak“ ist grandios und kaum einer kann sich einem Erinnerungsfoto neben der Buddha-Statue am Gipfel entziehen. Auf dem Hin- und Rückweg nehmen wir gerne das Angebot einiger Kinder an, und kaufen ihnen verzehrfertig geschnittene Mangos ab, die sie geschickt  vor unseren Augen schälen und zerteilen. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Tissamaharama. Das Hotel in dem wir untergebracht sind, wirbt mit einem einzigartigen Naturschauspiel und verspricht damit nicht zu viel. Während der Dämmerung verlassen hunderte von Flughunden die tagsüber in den „Rain Trees“ (Regenbäumen) hängen ihre Plätze und fliegen in die umliegenden Plantagen. Im Gegenzug kommen endlos viele Reiher angeflogen um auf den „Rain Tree’s“ zu übernachten. Von der Dachterrasse des Hotels konnten wir diese faszinierende „Flugshow“ bestens beobachten und nebenbei noch einen wunderbaren Sonnenuntergang genießen.

Der darauffolgende Tag begann am frühen Morgen mit einer Jeep-Safari durch den Yala-Nationalpark. In dem landschaftlich wunderschönen Park, tummelten sich jede Menge Hirsche, Wasserbüffel, Elefanten und verschiedene Vogelarten. Wir begegnen einer Elefantenfamilie, die sich den Jeeps kurzzeitig in den Weg stellt und beobachten wie Elefanten an anderer Stellen genüsslich ein Bad in einem kleinen See nehmen. Am Ende war die Safari durch den Nationalpark wegen der reizvollen Landschaft ein schöner Ausflug, wer jedoch auf  mehr Artenvielfalt bei den Tiere hoffte, wurde zumindest an diesem Tag etwas enttäuscht. Schöne Bilder präsentieren sich uns während der Weiterfahrt am späten Vormittag entlang der Küstenstraße nach Galle. Von den legendären Stelzenfischen die früher stundenlang auf ihren Holzgestellen im Wasser hockten um Fische zu fangen sind nur noch die Gestelle im Meer zu sehen. Die Fischer haben längst erkannt, dass sie eine Touristenattraktion sind mit der man einfacher und schneller Geld verdienen kann als mit dem Fischfang. Deshalb präsentieren sie sich für ein Foto nur noch gegen Bezahlung auf ihren Gestellen.

Galle ist die letzte Station unserer Rundreise. Die Stadt liegt direkt am Meer und gilt als eine der Schönsten Sri Lankas. Nach unserer Ankunft legen wir zunächst einen Stopp bei einer Schildkrötenfarm ein. Ein engagierter Mitarbeiter berichtet, dass hier verletzte Meeresschildkröten aufgenommen und behandelt werden. Die Tiere bleiben anschließend solange in der Farm, bis ihre Verletzungen ausgeheilt sind und sie wieder fit für ein Leben in freier Natur sind. Außerdem widmet sich die Station der Zucht von Schildkröten um verschiedene Arten vom Aussterben zu retten. Von der Schildkrötenfarm ist es nicht weit bis zum Zentrum von Galle. Die sehr gut erhaltene Altstadt aus dem 16.Jahrhundert ist umgeben von den trutzigen Festungsmauern des Galle Forts. Diesen wehrhaften Mauern hat es die Bevölkerung zu verdanken, dass die Stadt von den verheerenden Auswirkungen des Tsunami im Jahr 2004 größtenteils verschont blieb. Auf der ca. 52 ha großen Fläche innerhalb des Forts befinden sich die Verwaltungsgebäude der Stadt, das Gericht, Kirchen und gepflegte gut erhaltene Häuser. Den besten Überblick über die Stadt kann man sich von der Wallanlage aus verschaffen. Ein 3 km langer Weg führt auf der Anlage rund um die Altstadt. Wir haben leider nicht so viel Zeit, deshalb spazieren wir mit unserem Reiseleiter nur ein Stück bis zum Leuchtturm und beobachten das muntere Treiben. Nach einem gemeinsamen Mittagessen geht unsere Rundreise durch Sri Lanka mit der Fahrt Richtung Flughafen zu Ende. Es waren wunderschöne Tage mit vielen interessanten Stationen in einem faszinierenden Land.

 

Doch  unser Urlaub ist noch nicht ganz zu Ende. Wir gönnen uns noch einige Tage Erholung auf den Malediven, die rund eine Flugstunde entfernt liegen. Es ist ein traumhafter Abschluss unserer Reise. Bei blauem Himmel, strahlendem Sonnenschein und glasklarem Wasser, können wir die Seele richtig baumeln lassen und die gewonnenen Eindrücke verarbeiten. Dank der ausgezeichneten Harmonie innerhalb unserer Gruppe und der hervorragenden Organisation von Angela Bauer vom Reisebüro Hartmann  in Lauf war die Reise für alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis.                                 


Besuch der NaturFreunde Lauf im Bay. Landtag 2019

Der Bayerische Landtag war Ziel einer Tagesfahrt der NaturFreunde Lauf.

 

Mit dem Bus reisten die 36 Teilnehmer in die Landeshauptstadt München um eines der ältesten deutschen Parlamente zu besuchen. Bevor es jedoch zur Besichtigung ins Maximilianeum ging, stand erst einmal ein Weißwurstfrühschoppen in einem nahegelegenen Gasthaus auf dem Programm. Die Führung durch den öffentlichen Teil des Landtagsgebäudes begann mit einem Informationsfilm über die Zusammensetzung und die Aufgaben des Parlaments. Danach folgte der Rundgang durch die gediegenen Räume mit entsprechender Erläuterung zu ihrer Nutzung und ihrer Ausstattung sowie der Geschichte des Landtages. Zum Abschluss hieß es „Platz nehmen“ im Plenarsaal, wo sich die Abgeordnete Gudrun Brendel-Fischer aus dem Stimmkreis Bayreuth und Wolfgang Hauber vom Wahlkreis Mittelfranken zur Verfügung stellten und einen Einblick in ihre Tätigkeit gaben und Fragen beantworteten. Mit einer Tasse Kaffee in der Landtagskantine endete der Besuch und es ging wieder zurück nach Lauf.

 


Fahrt ins Waldnaabtal  3.-5.8.2018

Entspannt und interessant  war eine 3-Tagesfahrt der Laufer NaturFreunde nach Waldsassen und in das wunderschöne Waldnaabtal. Als erstes Stand die Besichtigung der Stiftbasilika Waldsassen und der Klosterbibliothek des dazugehörigen Zisterzienserinnen-Klosters Waldsassen auf dem Programm. Die in der Epoche Hochbarock u. Rokoko entstandene Bibliothek zieren schöne Deckengemälde u. Stuckarbeiten. Lebensgroße, kunstvoll geschnitzte Figuren bilden die tragenden Säulen für die Galerie.  Der neu renovierte Kirchenraum der direkt daneben stehenden Stiftsbasilika beeindruckt die Besucher durch seine prächtige Erscheinung. Durch farbliche Akzente kommen die kunstvollen Stuckarbeiten und Deckenfresken sowie die auf den Simsen stehenden Heiligenfiguren besonders zur Geltung. Zudem besitzt die Kirche eine der größten Orgelanlagen, von deren Klang sich die Gruppe bei einem Orgelkonzert  überzeugen konnte. Sehr informativ  war am Nachmittag eine Führung durch den Kloster- und Naturerlebnisgarten. Eine sehr engagierte Mitarbeiterin erklärte den NaturFreunden die Gartenanlage und vermittelte wissenswertes über angebauten Kräuter und Pflanzen. Im Anschluss daran ging es mit dem Pkw einige Kilometer zurück nach Neuhaus im Waldnaabtal, wo Quartier bezogen wurde und der Tag bei der Verkostung einiger Zoiglbiere in geselliger Runde ausklang. Am nächsten Morgen wurden die Wanderschuhe geschnürt um direkt vom Hotel zur ca. 14 km entfernten Burg Falkenberg zu wandern. Die abwechslungsreiche Wegstrecke durch das Naturschutzgebiet Waldnaabtal schlängelte sich auf gepflegten Wegen und idyllischen Pfaden direkt entlang des Flusses. Es geht vorbei an mächtigen Felsformationen die mit den schönen den Namen „Kammerwagen“, „Sauerbunnen“ oder „Butterfass“ betitelt sind. Nach der Besichtigung der Burg Falkenberg brachte ein privat organisierter Shuttle-Service die Wanderer wieder zurück zum Hotel. Hochinteressant  war am letzten Tag der Besuch der Kontinentalen Tiefbohrung Windischeschenbach (KTB). Der kleine Ort  wurden zwischen 1987 und 1995 berühmt, da er seinerzeit vom Bundesministerium für Forschung und Technik wegen bester geologischer Voraussetzungen für die Durchführung der größten Landbohrung  der Welt auserkoren wurde. Die Bohrung diente dazu, die Erdkruste zu erforschen. Es handelte sich dabei und eine besondere technische Herausforderung, da in der Tiefe eine Temperatur zwischen 250° und 300° herrscht und die Bohrwerkzeuge während des Bohrvorganges entsprechend gekühlt werden mussten. Letztendlich wurde bei der Hauptbohrung eine Tiefe von 9.101 mtr. erreicht. Das Bohrloch ist damit das tiefste in Deutschland und eines der tiefsten weltweit. Der 83 mtr. hohe Bohrturm steht heute noch und bietet von seiner Plattform aus einen kleinen Einblick in die Technik. Beeindruckt und mit einer ungeheuren Fülle von Informationen im Gepäck fuhren alle direkt vom Bohrturm  zurück nach Waldsassen zum Orgelkonzert in der Stiftsbasilika. Virtuos wurde die Orgel von Prof. Günther Kauzinger, gespielt, wenngleich die Art und Weise des musikalischen Vortrags teilweise für viele etwas gewöhnungsbedürftig war. Trotzdem setzte das Konzert einen schönen Schlusspunkt am Ende dieses trotz Hitze wunderschönen Ausflugs, der wieder perfekt von Angela Bauer organisiert wurde.

 


Weihnachtsfeier mit Ehrungen 2017

Bedingt durch die Wetterkapriolen konnte 1. Vorsitzender Kurt Bauer von den NaturFreunden Lauf  heuer etwas weniger Mitglieder zur Weihnachtsfeier als in den letzten Jahren begrüßen. Nichtsdestotrotz erlebten alle Anwesenden eine gemütliche, festliche Stunde, bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Für weihnachtliche Stimmung sorgten Sarah und Rosi aus Schwaig. Sie spielten mit ihren Blockflöten bekannte Melodien zum mit singen und zu hören. Angela Bauer und Peter Schmidt rundeten mit weihnachtlichen Geschichten die Feier ab. Bereichert wurde die Feier nach vielen Jahren wieder einmal mit einer Tombola. Dafür wurde im Vorfeld um Spenden für Sachpreise gebeten und mit großen Engagement von Peter Schmidt u. Angela Bauer eingesammelt und zu einer Tombola aufgebaut.  Den festlichen Rahmen der Weihnachtsfeier nahm der Verein auch dieses Jahr wieder zum Anlass um sich bei zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit zu bedanken und sie mit Urkunden und Präsenten zu ehren. Für  10 Jahre wurden ausgezeichnet:  Marc u. Lars König. 25 Jahre: Carola u. Jürgen Schwipper, Jana Ghiroga, Herbert Josef, Hans Rudolf, 40 Jahre: Manfred Reizmann, Monika Hutzler, Angelika Becker, Waltraud Lichtscheidel, Heinrich Bitterer. 50 Jahre: Rudolf Dorn, 60 Jahre: Elisabeth Völkel, Doris Wendler.

 


Radtour im Sept. 2017

Mit dem Fahrrad von Aschaffenburg nach Wertheim

 

 

 

Eine kleine Gruppe der NaturFreunde unternahm eine Radtour von Aschaffenburg nach Wertheim mit einem Abstecher zum Schloss Mespelbrunn. Bevor es hieß aufsitzen und losradeln, stand eine Führung durch Aschaffenburg auf dem Programm. Schloss Johannisburg, das Pompejanum und die Stiftskirche bildeten dabei die markantesten Sehenswürdigkeiten. Danach traten die 11 Radler in die Pedale mit Ziel Mespelbrunn, wo der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklang. Der nächste Tag begann mit der  Besichtigung von Schloss Mespelbrunn. Das von Wald umgebene Wasserschloss befindet sich heute noch im Privatbesitz der Familie Echter von Mespelbrunn und ist vielen aus dem Film „Das Wirtshaus im Spessart“  bekannt. Im Anschluss daran setzten die Radler ihre Tour durch das schöne Elsavatal fort und gelangten bei Elsenfeld wieder an den Main.

 

Von hier ging es dann stets am Main entlang weiter über Obernburg, Trennfurt und Klingenberg nach Miltenberg. Das Stadtbild des einst bedeutenden Städtchens an der Handelsstraße zwischen Nürnberg und Frankfurt, ist heute noch von wunderschönen Fachwerkhäusern geprägt. Besonders das Ensemble am „Alten Marktplatz“ bildet eine beeindruckende Kulisse. Die Einkehr im  „Gasthof zum Riesen“, der älteste Fürstenherberge Deutschlands durfte hier natürlich nicht fehlen. Ein absolut lohnenswerter Stopp war auf der Weiterfahrt die Martinskapelle in Bürgstadt, deren Wände mit einer einzigartigen Bilderbibel kunstvoll bemalt sind. Auf der Schlussetappe ging es vorbei an schönen Burgruinen die hoch über dem Main thronen. Als die imposante Burg Wertheim in Sicht kam, war das Ziel erreicht und es stand wieder einmal fest, dass Radfahren und Kultur eine hervorragende Kombination sind.

 

Unser herzliches Dankeschön gilt auch dieses Jahr wieder Angela u. Kurt Bauer für die hervorragende Organisation sowie dem Fahrer unseres Begleitfahrzeuges Roland Seitz.

 


Bergfest der NaturFreunde Lauf e.V. Juli 2017

 Bei prächtigem Sommerwetter feierten die NaturFreunde Lauf ihr Bergfest am Naturfreundehaus in Hormersdorf. Der von Bäumen umsäumte Biergarten bot wieder eine schöne Kulisse für das Fest, in der es sich trotz der hohen Tagestemperatur gut verweilen ließ.  Angenehm unterhalten wurden die äußerst zahlreich gekommenen Gäste, darunter die Stadträte Wartha und Auernheimer, dabei von den Lohgraben-Musikanten und Tequila Sunrise. Zuverlässig wie jedes Jahr, haben wieder viele Vereinsmitglieder mit angepackt um an sämtlichen Positionen einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Tatkräftige und unkomplizierte Hilfe bekamen die Naturfreunde heuer im Zuge gegenseitiger Unterstützung zusätzlich von einer Abordnung des KNRD-Vereins. Dem harmonischen Zusammenwirken aller Aktiven ist es zu verdanken, dass das Fest ein voller Erfolg wurde.

Langeweile musste auch bei den Kindern nicht aufkommen. Sie konnten ihr Geschick beim Bierkastenklettern testen oder sich mit einem schicken Tattoo schmücken lassen bzw. in der Hüpfburg austoben. Ein kräftiger Regenschauer beendete den gelungenen Tag leider etwas früher als geplant, was die gute Stimmung beim gemütlichen Ausklang im Mitgliederkreis jedoch nicht trüben konnte.


KNRD-Fest 2017

Liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

vom 21.-23.7.2017 fand auf unserem Naturfreundehaus wieder das legendäre KNRD-Fest, ein Punkrock Festival,das sich in der Szene bereits einen beachtlichen, internationalen Ruf erworben hat, statt.

Etwa 400 Besucher aus ganz Europa, darunter England, Italien, Kroatien, Slowenien, den Niederlanden, Belgien, Israel und Frankreich feierten über 3 Tage ein friedliches und buntes Punkrock Fest mit 15 nationalen und internationalen Bands.

Die Naturfreunde stellten ihr Gelände zur Verfügung und versorgten die Festivalbesucher am Samstag und Sonntag mit Frühstück (normal, vegetarisch und vegan). Die Band- und Helferverpflegung hatten auch die Naturfreunde, in der Hauptsache unser Koch, Roland Kestel aus Hormersdorf übernommen.

Bunte und lustige Fotostrecken könnt ihr unter folgendem Link ansehen:

http://www.nordbayern.de/region/lauf/knrd-festival-in-hormersdorf-punkrocker-drehen-auf-1.6402845

Die Bilder stammen alle von Udo Schuster.

Mehr Bilder und Infos findet ihr auf https://www.facebook.com/knrdfest/

Hier kommt noch die Danksagung der KNRD-Fest Organisatoren.  WOW.

What else to say? Well, in fact there is some more to say...

KNRD wants to thank the people of Hormersdorf for their tolerance and apologizes, if he might have disturbed their sleep. Thanks to Faintest Ideafor their understanding and kindness, when they abruptly had to end their set. KNRD promises to make it up to you.

Big up to Mr. Petrus for taking care of the nice weather and the cold shower on Sunday. It never rains at KNRD Fest!

Hugs and kisses go out to the NaturFreunde Lauf, who once more showed their kind hospitality and their fine art of hummus making. KNRD couldn´t think of a prettier location for his Fest. Cheers to Family Niebler, who allowed us once more to use their piece of land for parking and camping.

KNRD is grateful to call so many helpful volunteers his friends. Everyone, who has helped serving drinks, setting up the stage, mixing the sound, handling the lights and cleaning the whole place deserves a huge applause. You know, who you are.

Last but not least, KNRD wants to thank all of his guests for making KNRD Fest 2017 a special weekend, again. KNRD is proud to have created a place, that attracts only the most beautiful of people from all over the planet for the love of music. That´s just wunderbar.

See you again next year. Make sure to follow KNRD Fest. More pictures to come. Take care!

<3 KNRD WOW.

Was gibt es da zu noch zu sagen? Nun, es gibt in der Tat noch einige Dinge mehr zu sagen...

KNRD dankt allen Einwohnern von Hormersdorf für Ihre Toleranz und entschuldigt sich dafür, falls er ihren Schlaf gestört hat.

Vielen Dank an "Faintest Idea" für ihr Verständnis und ihre Freundlichkeit, als sie abrupt ihren Auftritt beenden mussten. KNRD verspricht, es wieder gut zu machen.

Daumen hoch an Petrus, dafür dass er sich um das schöne Wetter und die kalte Dusche am Sonntag gekümmert hat. Es regnet nie am KNRD Fest.

Umarmungen (Drückerle) und Küsse für die NaturFreunde Lauf, die einmal mehr ihre liebenswürdige Gastfreundschaft und ihre Kunstfertigkeit im Hummus-Kochen gezeigt haben. KNRD kann sich keinen schöneren Platz für sein Fest vorstellen.

Ein Hoch auf Familie Niebler, die uns wieder einmal erlaubt hat, ihre Wiese als Camping- und Parkplatz zu nutzen.

KNRD ist dankbar so viele freiwillige Helfer seine Frunde zu nennen. Jedem, der geholfen hat, Drinks zu verkaufen, die Bühne aufzubauen, den Sound zu mixen, die Lichtshow zu installieren und das ganze Gelände hinterher wieder zu reinigen, verdient einen riesigen Applaus. Ihr wisst, wer gemeint ist!

Zum Abschluss möchte KNRD allen seinen Gästen danken, die das KNRD Fest 2017 zu wieder einem ganz besonderen Wochenende gemacht haben. KNRD ist stolz, einen Ort erschaffen zu haben, der nur die schönsten, liebenswürdigsten Menschen von überall auf unserem Erdball dorthin zieht, für ihre Liebe zur Musik. Das ist einfach wunderbar.

Bis zum nächsten Jahr. Geht sicher, die KNRD Fest Neuigkeiten zu verfolgen. Mehr Bilder werden kommen. Macht's gut!

 KNRD

 Von Seiten der NaturFreunde bleibt nur noch zu sagen: Ein tolles Fest, außergewöhnliche, friedliche, lustige Leute, eine beeindruckende Kulisse. Wer nicht dabei war, hat etwas versäumt. Vielleicht schaut ihr einfach im nächsten Jahr Mal vorbei.


Kochkurs am 13. Mai 2017 im NF-Haus

Kochkurs „Was ich mir zu Hause so nicht koche“

 Unter dieses Motto stellte Vereinsmitglied und Kochexperte Roland Kestel den Kochkurs unserer Ortsgruppe im Naturfreundehaus in Hormersdorf. 10 Frauen und ein Mann nahmen die Herausforderung an und bereiteten ein 8-Gänge-Menü zu. 

Die Menüfolge stellte Kestel vorab mit einer Bildschirmpräsentation vor und erläuterte die Einzelheiten.

 

Ausgestattet mit der Rezeptur gesellten sich dann jeweils 2 Personen zusammen und bereiteten je nach Aufwand ein oder zwei Gerichte zu.

 

 

 

Besonders interessant und lehrreich war die Demonstration wie man einen Fisch filetiert und  eine Jakobsmuschel öffnet sowie deren Weiterverarbeitung.

 

Auch beim Anblick einer Artischocke hat sich der ein oder andere Hobbykoch sicher schon einmal gefragt, wie sie verarbeitet wird und was man davon verwenden kann. Auch das führte Roland K. anschaulich vor und jeder konnte es ausprobieren.

 

 

 

Frisch fertiggestellt und hübsch dekoriert kam am Abend jeder Gang wie z.B. „Gebratene Artischocken mit Rucola und marinierten Jakobsmuscheln“ oder „Rinderfilet im Gewürzsud mit Gemüsestreifen und Pilzen“, „Karamelisierter Spargel mit Erdbeeren“ auf den Tisch.

 

Die  Köche sowie die dazugekommenen Gäste waren mit dem Ergebnis und dem kulinarischen Geschmackserlebnis sehr zufrieden und es wurde bereits überlegt, welches der leckeren Gerichte man eventuell zu Hause nachkochen könnte.

 


Reise nach Südafrika im Nov/Dez. 2016

Das Südafrika ein wunderschönes Land ist, davon konnte sich eine 22-köpfige Reisegruppe der NaturFreunde Lauf  während einer Rundreise von Johannesburg nach Kapstadt überzeugen.  Nach ca. 11 Std. Flugzeit beginnt die Reise bei strahlend schönem Wetter und milder Temperatur mit einer kurzen Stadtbesichtigung von Johannesburg. Die Stadt des Goldes wie Johannesburg wegen seiner Goldminen auch genannt wird ist mit ca. 4.4 Mio. Einwohnern die größten Stadt und das wirtschaftlich größte Zentrum Südafrikas. Die Skyline gleicht einer europäischen Großstadt in der sich eine namhafte Firma an die andere reiht. Vorbei am Fußballstadion, das extra für die Weltmeisterschaft 2010 gebaut wurde verlassen wir die Stadt und kommen in den wohl bekanntesten Stadtteil Soweto. Das einst berühmt berüchtigte Township wurde ausschließlich für die Schwarze Bevölkerung geschaffen um sie von den Weißen abzuschotten. Die Menschen hausten in ärmlichen Verhältnissen in Wellblechhütten. Heute stehen dort schon überwiegend kleine 40qm-Häuschen, die der Staat aufgrund der von Nelson Mandela auf den Weg gebrachten Wohnungspolitik günstig zur Verfügung stellt. Mandela war der wohl berühmteste Einwohner von Soweto. Sein Wohnhaus dient heute als Museum, in dem man sich über seine Biographie  informieren kann. Danach geht die Fahrt mit dem Bus weiter zum Voortrekker Monument vor der Hauptstadt Pretoria. Es wurde zu ehren der Voortrekker erbaut, die die Region um das Kap im Südwesten verließen um das Land weiter zu erkunden und zu besiedeln. Als Vorlage für das stattliche Bauwerk diente das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Ein weiteres eindrucksvolles Gebäude ist das aus Sandstein gebaute Union Buildings in dem der Sitz der südafrikanischen Regierung untergebracht ist. In der gepflegten terrassenförmig angelegten Anlage unterhalb des Gebäudekomplexes steht die überdimensionale Statue von Nelson Mandela, der mit ausgebreitenden Armen auf Pretoria herunterschaut.

 

Am nächsten Tag geht die Reise auf der Panorama-Route ca. 500 km Richtung Norden nach Nelspruit in der Nähe des Krüger Nationalpark weiter. Die Strecke verläuft durch die Region Mpumalanga, die zwar eine der kleinsten Regionen in Südafrikas ist, dafür aber eine großartige Landschaft zu bieten hat. Vor der Kulisse der Gebirgskette Drakensberge, deren Gipfel bis fast 3.500 mtr. in die Höhe ragen, treten die „Three Rondavels“, drei wie runde Hütten aussehende Felsen markant hervor.

 

Ein beeindruckendes Werk der Natur sind die Bourke,s Luck Potholes (Strudellöcher) am Zusammenfluss des Treur und Blyde River. In Millionen von Jahren hat das Wasser hier bizarren Formen aus den Dolomitfelsen herausgeschliffen. Die letzte Station des Tages ist God‘s Windows. Von den verschiedenen Aussichtspunkten bieten sich grandiose Ausblicke  über den ca. 800 mtr. tiefen Blyde River Canyon.

 

Ein besonderes Erlebnis erwartet uns in den nächsten zwei Tagen. Ausgestattet mit einem Frühstück „to go“ bringt uns der Bus am frühen Morgen zum Eingang des Krüger Nationalparks. Dort steigen wir in die bereitstehenden offenen Geländewagen um und starten zur Pirschfahrt in dem 1898 von Paul Kruger zum Schutz der Wildnis gegründeten Park. Mit einer Ausdehnung von 350 km Länge und 54 km Breite zählt er zu einem der größten Nationalparks Afrikas. Aufmerksam beobachten wir das Gelände,  das mit Gras, Büschen und Bäumen bewachsen ist. Und tatsächlich erspähen wir schon nach 15 Min. eine Löwenfamilie am Wasserloch. Diese trottet zwar als alle ihre Kameras in Position gebracht hatten gemächlich davon, dennoch ist es ein erstes prägendes Gefühl, die Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Ein Stück weiter ragt der lange Hals eines Giraffen aus dem Gebüsch hervor. Gewöhnt an die Fahrzeuge rupft er ca. 20 mtr. vom Jeep entfernt genüsslich Blätter von den Sträuchern und zermalmt sie in aller Ruhe. Im weiteren Verlauf der Tagestour sehen wir unzählige neugierig blickende Impalas, Gnu, Kudu, verschiedene Vogelarten sowie Zebras und Büffel. Gebannt verfolgen wir einen Elefanten der vor uns die Straße überquert und Zoomen was die Kamera hergibt, als in einiger Entfernung der massige Körper eines Nashorns auftaucht. Zum krönenden Abschluss erspäht unser Ranger noch einen Leoparden, der es sich hoch oben in einem Baum gemütlich gemacht hat. Begeistert von diesem Erlebnis kehren wir zurück, denn unser geheimster Wunsch, die Big 5 (Büffel, Elefant, Leopard, Löwe, Nashorn) zu sehen hat sich erfüllt, was in so kurzer Zeit nicht selbstverständlich ist.

Diese Eindrücke können wir am nächsten Tag während der Busfahrt Revue passieren lassen, denn es liegt wieder eine Tagesetappe von rund 500 km bis nach Hluhluwe vor uns. In dieser Region, die sich KwaZulu –Natal nennt herrscht im Gegensatz zum Krüger Nationalpark  tropisches Klima. Auch hier brechen wir in aller Frühe zu einem dreistündigen Safaritrip im Hluhluwe Nationalpark auf.  Der Park ist wegen seiner Geländeform und dem niedrigeren Bewuchs überschaubarer und wartet mit großartigen Felsformationen auf.  Wir werden Zeuge, wie ein Elefantenbulle getrieben von den Hormonen einen Baum mit dem Rüssel packt und umlegt oder eine ganze Elefantenherde umherzieht. Besonders bewegend ist die Begegnung mit einem Giraffen, der kurz vor unserem Geländewagen auf die Straße heraustritt, stehen bleibt und unsere Gruppe lange intensiv und interessiert beäugt, bevor er mit stolzem Gang davonschreitet. Direkt nach der Safari  geht das Abenteuer Südafrika mit dem Besuch eines Zulu-Dorfs weiter. Einheimische informieren uns, wie sich das Leben im Dorf früher abgespielt hat. Sie zeigen ihre Bräuche und führen den Besuchern einen Tanz vor. Direkt danach geht es weiter zu einer Boot-Tour nach St. Lucia. Im See tummeln sich träge zahlreiche Flusspferde. Von den Krokodilen die es hier ebenfalls in größerer Zahl geben soll, zeigt sich nur ein einziges. Nach diesem abwechslungsreichen Tag erreichen wir am späten Nachmittag Durban. Die Millionenstadt am indischen Ozean ist mit subtropischen Klima und weiten, weißen Stränden ein Urlaubsparadies für Südafrikaner und attraktiv für Surfer. Als drittgrößte Stadt verfügt sie über den flächenmäßig größten Hafen des Landes.

 

Während der kurzen Rundfahrt bekommen wir nur einen kleinen Eindruck von der Stadt, bevor wir weiter Richtung Drakensberge aufbrechen. Unterwegs passieren wir die Stadt Pietermaritzburg und legen einen Stopp an den 100 mtr. in die Tiefe stürzenden Howick-Wasserfällen ein. Von nun an schraubt sich der Bus hinauf  in die wunderschöne Gebirgslandschaft der Drakensberge bis zu unserer Unterkunft auf 1.700 mtr. Höhe. Leider regnet es als wir ankommen und die Berge verstecken sich hinter dicken Wolken. Als wir am nächsten Morgen je nach Kondition zu verschiedenen Wanderungen aufbrechen, sind zwar noch nicht alle Wolken verschwunden, doch gegen die Sonne haben sie im Verlauf des Tages keine Chance. Nach und nach kommt großartige Bergpanorama zum Vorschein. Wir genießen die klare Luft und die angenehme Temperatur. Das satte Grün der Berghänge reicht fast bis unter die Gipfel der rostroten Felsen. Ein glasklarer Fluss schlängelt sich durch die hier fast unberührte Landschaft mit ihrer artenreichen Flora. Es ist einfach atemberaubend schön an diesem Fleck der Erde und absolut nachvollziehbar, dass die Drakensberge (Berge der Drachen) wegen ihrer Einzigartigkeit im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt wurden.  

 

Wir verlassen diese wunderschöne Kulisse und kehren zurück nach Durban um weiter nach Port Elizabeth zu fliegen. Weiter geht es entlang der berühmten Garden Route zum Tsitsikamma Nationalpark. Es ist ein Naturschutzgebiet in dem viele der ursprünglichen Bäume erhalten sind. Besonders typisch ist der Yellowood-Baum. Bei einem Spaziergang durch diesen Urwald beeindruckt neben den riesigen Bäumen die üppige Vegetation mit vielen interessanten Pflanzen. Am Ende des Weges überspannt eine 192 mtr. lange Hängebrücke die Schlucht des Storms River. Vorbei an Plettenberg Bay erreichen wir Knysna. Der quirlige Ort lieg eingebettet zwischen einer Salzwasser-Lagune und der Outeniquaberge. Die Mündung vom Meer zur Lagune säumen die Knysna-Heads. Das sind zwei imposante aus dem Meer ragende Sandsteinfelsen. Die Lagune gibt dem Ort nicht nur ein idyllische Flair sondern dient vor allem der Austernzucht. Zu einem besonders lohnenswerten Ausflug zählt sicherlich die Fahrt mit dem Boot auf die gegenüberliegende Seite der Lagune in das Featherbed Natur Reserv. Das Reservat befindet sich in Privatbesitz und darf nur mit einem Guide betreten werden. Von der Anlegestelle geht es gemütlich mit einem Aussichtwagen nach oben zur höchsten Stelle der Klippen und zu Fuß auf einem sehr schönen Naturlehrpfad rund 2,2 km durch den Wald zurück zur Anlegestelle. Unterwegs gibt es eine Vielzahl von Blumen, Sträuchern und Bäumen zu bestaunen und immer wieder prächtige Aussichtspunkte über die Lagune an denen man sich kaum sattsehen kann. Wir verlassen diesen malerischen Ort und gelangen über den Outeniquapass nach Outshorn. Die Flora am Pass ist besonders artenreich, darunter befinden sich viele endemische Pflanzen. Die Straße führt durch die kleine Karoo, eine weitläufige von Bergen umgrenzte Ebene mit fruchtbarem Land. Das Landschaftsbild hat sich gewandelt. Während im Norden vielen Eukalypthus-und Kiefernplantagen zu finden sind, gibt es in der kleinen Karoo Obst- und Tabakplantagen und riesige Weinanbauggebiete. Es ist trocken und heiß. Um Outshorn hat die Straußenzucht Tradition. Deshalb darf der Besuch einer Straußenfarm nicht fehlen. Am Eingang bekommen die Besucher zunächst  Informationen über die Tiere und deren Gewohnheiten, die Straußeneier und das hochwertige Straußenleder. Im Gehege folgt anschließend hautnahen Kontakt bei Streicheln und füttern. Am nächsten Tag geht die Reise auf einem Anschnitt der längsten Weinstraße der Welt, der Route 62, weiter mit dem Ziel Stellenbosch und Franschhoek. Zwei der bekanntesten Weinorte in diesem großen Weinanbaugebiet. Die Universitätsstadt Stellenbosch ist die zweitälteste Stadt Südafrikas und hat einen schönen gepflegten Ortskern mit alten Eichenbäumen entlang der Straßen. Franchhoek ist ein lebendiges Städtchen mit vielen kleinen Läden, Cafes u. Restaurants. Sie wurde seiner Zeit von den Hugennotten gegründet, die aus Frankreich ausgewandert sind. Ein großes Denkmal am Rand der Stadt erinnert heute noch daran. Bei verschiedenen Weinproben in Weingütern mit herrlichem Ambiente können wir uns von der hervorragenden Qualität der Weine überzeugen. Zudem gewähren uns die Winzer einen Einblick in ihre Weinkeller und erläutern, welche Rebsorten verwendet werden.

 

Zum krönenden Abschluss dieser Rundreisen erreichen wir Kapstadt bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Wir spazieren zunächst durch Company Garden, dem Stadtpark von Kapstadt  und betrachten wie schon so oft auf dieser Reise die riesigen Bäume mit ihren ausladenden Baumkronen und die exotischen Pflanzen, bevor wir am Ende des Spaziergangs vor der beeindruckenden Kulisse des Tafelberges stehen. Nach dem obligatorischen Fotostopp steigen wir wieder in unseren Bus, der uns zum Bo-Kaap bringt. In diesem Stadtteil reihen sich farbenfroh bemalte Häuser aneinander. Die Bewohner sind auch heute noch mehrheitlich Kapmalaien, die diesen Teil der Stadt einst besiedelt haben, nachdem sie als Sklaven entlassen wurden. Mit der Seilbahn deren Kabine sich während der Auffahrt einmal rundum dreht, geht es am vorletzten Tag hinauf auf den ca. 1.090 mtr. hohen Tafelberg. Wiederum begleitet uns bestes Wetter, so dass die 360° Rundumsicht von Plateau fantastisch ist.  Unendlich viele Menschen tummeln sich hier oben auf dem Wahrzeichen von Kapstadt. Doch sie verteilen sich auf den vielen Wegen über die man das Plateau umrunden kann. Die anschließende Rundfahrt über die Kaphalbinsel ist ein weiteres Highlight. Vorbei an der traumhaft schönen Küste an der verschieden Arten von Proteen, Orchideen und endemische Pflanzen angesiedelt sind, kommt das „Kap der guten Hoffnung“ in Sicht. Es ist der südwestlichste Punkt von Afrika.

 

Ein Stück weiter davon entfernt kann man den Cape Piont auf einem schmalen Weg hinauf zum Leuchtturm erklimmen.  Auch wenn der Leuchtturm für die Seefahrer an dieser Stelle keine Bedeutung mehr hat, da er oft im dichten Nebel verschwindet, schätzen die Touristen die großartige Aussicht von der Plattform rund um den Turm auf die Steilküste und die vom Meer umspülten Klippen. Als Orientierungspunkt für die Schiffe wurde bereits 1911 ein tiefergelegener Leuchtturm gebaut, der nur 80 mtr. über dem Meeresspiegel liegt, damit er seiner Funktion als Leuchtfeuer gerecht wird. Mit dem Besuch von Boulders Beach einem herrlichen Strandabschnitt an dem Brillen-Pinguine beheimatet sind verlassen wir diesen wunderschönen Küstenabschnitt und beschließen den Tag mit dem Besuch des Botanischen Garten „Kirstenbosch“.  Am letzten Tag nutzen wir die Zeit noch für einen Bummel über die „Victoria & Albert Waterfront“ am Hafen von Kapstadt bevor es mit einem letzten Blick zurück zum Tafelberg und unvergesslichen Eindrücken von einer Landschaft die so niemand erwartet hätte zurück in die Heimat geht.

 

 

 


Hausdienstausflug 2016 nach Ansbach

Viele Mitglieder unserer Ortsgruppe stellen sich das ganze Jahr über zur Verfügung um an den Wochenenden Hausdienst am Naturfreundehaus in Hormersdorf zu leisten. Ebenso packen viele fleißige Händen bei den Arbeitsdiensten in und um unser Vereinsheim mit an, um es in Ordnung zu halten. Um diesen Einsatz zu würdigen, lud der Verein alle engagierten Mitglieder heuer zu einem Ausflug nach Ansbach ein, der von Hauswart Roland u. Petra Seitz  bestens organisiert wurde. Direkt nach der Ankunft am Bahnhof in Ansbach machte sich die Gruppe mit einem Stadtführer auf den Weg um bei einem ca. eineinhalbstündigen Rundgang die Stadt kennenzulernen und über ihre Geschichte zu erfahren. Und da der Tag des Ausflugs der 3.10.16 war, nahmen die Naturfreunde im Rahmen der Stadtführung an einer kleinen Gedenkfeier zum  „Tag der Einheit“ mit Ansbachs Oberbürgermeisterin Carda Seidel teil. Danach gab es ein gemeinsames Mittagessen und eine Führung durch die Residenz, die besonders durch ihre hochwertige Innenausstattung berühmt ist und einst Sitz der Markgrafen war. Wegen der leider ziemlich ungemütlichen Witterung an diesem Tag, traten alle nach einem kurzen Abstecher in den Hofgarten früher als geplant wieder die Heimfahrt mit der Bahn an.

 


Bergfest 2016

Nette Gäste, gute Stimmung und optimale Wetterbedingungen bescherten den NaturFreunden Lauf ein gelungenes Bergfest. Viele Wanderer und Radler hatten als Ziel ihres Ausfluges das Fest am Naturfreundehaus „Zum hohen Kreuz“ bei Hormersdorf ausgewählt und verbrachten ein paar Stunden in geselliger Runde. Musikalisch wurden sie dabei von den Lohgraben-Musikanten und Tequila Sunrise bestens unterhalten. Und da Essen und Trinken bekanntlich Leib und Seele zusammenhält, hatte der Verein allerlei Köstlichkeiten im Angebot, wobei der mittägliche Schweinebraten und das Kuchenbuffet  wieder der Renner waren. 1. Vorsitzender Kurt Bauer bedankte sich im Rahmen seiner Begrüßung bei den vielen fleißigen Mitgliedern, die durch ihre tatkräftige Unterstützung jeglicher Art zum Gelingen des Festes beitragen. Als Vertreter der Stadt Lauf überbrachte dritter Bürgermeister Thomas Lang die Grüße der Stadt und bedankte sich bei den NaturFreunde für ihr Engagement für die Natur. Mit einem gemütlichen Ausklang für alle Helfer ging das Bergfest am späten Abend zu Ende.

 


Konradfest 2016

Liebe Helfer, liebe Freunde,

sicher habt ihr in der Zeitung gelesen, welch toller Erfolg das KNRD-Fest war. Udo Schuster hat auf N-Land noch ausführlicher über das Festival berichtet und tolle Bilder beigefügt:
Betreff: KNRD Fest auf Nordbayern.de

http://www.nordbayern.de/region/lauf/das-knrd-festival-punk-rock-auf-dem-lande-1.5370150

 


Familienfest mit Sonnwendfeier am 18. Juni 2016

Den Gedanken eine gemeinsame Begegnung zwischen Einheimischen und Flüchtlingen zu organisieren, setzten die NaturFreunde Lauf in die Tat um. Um sich unbeschwert und zwanglos kennenzulernen veranstaltete der Verein ein Familienfest mit anschließender Sonnwendfeier. 10 Frauen, Männer und Kinder aus den Laufer Unterkünften deren ursprüngliche Heimat Äthiopien, der Iran und der Irak ist, nahmen die Einladung an und wurden von Vereinsmitgliedern mit zwei Kleinbussen zum Naturfreundehaus nach Hormersdorf gebracht.

 

Das Gelände am Naturfreundehaus wurde zu einer Spielwiese umfunktioniert, sodass alle Nationen bei gemeinsamen Aktivitäten in Kontakt kommen konnten. Besonders die Kletterwand weckte das Interesse der Besucher. Sie wurde von Janina u. Alex Körber bestens betreut und war von Anfang an ein begehrtes Gerät um das Klettergefühl zu erfahren und sich miteinander zu messen.

 

Wer sich nicht so hoch hinaus traute, konnte sich an der Wurfmaschine, beim Wettmelken oder Sterzeln sportlich betätigen.

 

Vielen Zuhörer scharten sich auch um Kräuterkennerin Marion Ntagouloudis, die zahlreiche heimische Kräuter mitgebracht hatte und über ihre Wirkung informierte. Als alle Kräuter ausgiebig besprochen waren, wurde daraus auch gleich eine leckere Kräuterbutter zubereitet, die später zu dem vor Ort selbstgebackenen Brötchen und Fladenbrot verspeist werden konnte.  

 

Dazwischen gab es immer wieder Gelegenheit für persönlichen Gespräche, die mit allen Asylbewerbern erfreulicherweise in der deutschen Sprache geführt werden konnten. Der Dolmetscher musste nur ab und zu aushelfen. Während die Christen die angebotenen Speisen vom Grill genießen konnten, mussten die Muslime unter den Flüchtlingen wegen des Fastenmonats Ramadan bis 21.30 Uhr ausharren, ehe sie essen durften. Sie wurden zu später Stunde mit leckeren selbstgemachte Salaten, Putenwiener und Melone bewirtet.

 

Mit einer stimmungsvollen Sonnwendfeier bei der Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler die Feuerrede hielt ging die gelungene Veranstaltung spät in der Nacht zu Ende.

 


Kräuterexkursion mit Workshop NaturFreunde Lauf am 28. Mai 2016

Kaum einer kennt sie noch, die Wild- und Heilkräuter auf unseren heimischen Wiesen. Zu finden sind sie nur noch dort, wo in nicht gedüngten Wiesen ihre einzigartige Vielfalt erhalten geblieben ist. Um einen kleinen Einblick in diese Pflanzengattung zu bekommen, sie zu bestimmen und über ihre Wirksamkeit und Verarbeitung etwas zu erfahren, trafen sich die NaturFreunde Lauf zu einer Kräuterexkursion mit anschließendem Workshop mit Kräuterpädagogin Renate Stecher.

 

Bevor es eine kurze Strecke durch die Heuchlinger Flur zum Kräutersammeln ging, erfuhren die Teilnehmer dass es rund 450 Heil-und Wildkräuter gibt. Während Heilkräuter z.B. zu Tees, Tinkturen und Salben usw. verarbeitet werden, finden Wildkräuter in der Küche zur Verfeinerung von Speisen ihre Verwendung. Im Verlauf des Rundgangs hatte jeder die Aufgabe Knoblauchsrauke, Spitz- und Breitwegerich sowie Löwenzahnblätter zu sammeln.

Dank einer noch „intakten“ Wiese konnte Fr. Stecher der Gruppe eine Vielzahl von Pflanzen erklären und über ihre Verwendung und Inhaltstoffe berichten.

 

Dabei stellte sich heraus, dass etliche Pflanzen, die im Hausgarten als Unkraut verschmäht werden essbar und eine wertvolle und vitaminreiche Ergänzung zu den unterschiedlichsten Speisen sind.

 

Im anschließenden Workshop stellten alle Teilnehmer gemeinsam eine Spitzwegerich-Tinktur her, die nach drei Wochen Reifezeit verwendbar ist. Sie wirkt entzündungshemmend und ist ein wirksames Mittel zur Linderung bei Insektenstichen.

Absolut begeistert waren alle von der Herstellung von Kräuteressig oder Kräuterlikör. Dafür musstenKräuterje nach individueller Auswahl in einer Flasche angeordnet und mit Weißweinessig oder Alkohol aufgefüllt werden.

Das optische Ergebnis der Kreationen war beeindruckend, wie das geschmackliche Ergebnis ausfällt, stellt sich erst nach der jeweiligen Reifezeit heraus. Mit leckerem selbstgemachten Kuchen und  Brotaufstrichen wurden die NaturFreunde von Frau Stecher verwöhnt und nahmen von dem kurzweiligen und lehrreichen Nachmittag viele gute Anregungen und Erkenntnisse mit nach Hause.

 

Die Teilnehmer an der Exkursion mit ihren eigen hergestellten Produkten.


Workshop im Glasstadel in Oberrieden

Am 16. April machten sich 10 gespannte Damen und ein Herr auf den Weg nach Oberrieden bei Altdorf, um im Glasstadel der Künstlerin Elgin Kriegisch an einem Glasfusion-Kurs teilzunehmen.

Niemand konnte sich so recht vorstellen, was auf uns zukommen würde, aber gleich bei der Ankunft konnten wir uns im Glasgarten der Familie Kriegisch ein Bild machen, welch herrliche Kunstwerke wir an diesem Nachmittag aus Glas zaubern würden können.

Das Angebot reichte von einfachen Blumensteckern über feste oder bewegliche Glasobjekte in Metallstelen bis zu Glasbrunnen oder bunt gestalteten Glas-Sichtschutzwänden.

Auch im angegliederten Verkaufsraum konnten wir uns Anregungen holen, es waren Anhänger in Form von Vögeln, Eulen, Blumen, Osterhasen usw. ausgestellt, aber auch kunstvoll dekorierte Glasschalen, Teller und Mobiles.