Weihnachtsfeier mit Ehrungen 2017

Bedingt durch die Wetterkapriolen konnte 1. Vorsitzender Kurt Bauer von den NaturFreunden Lauf  heuer etwas weniger Mitglieder zur Weihnachtsfeier als in den letzten Jahren begrüßen. Nichtsdestotrotz erlebten alle Anwesenden eine gemütliche, festliche Stunde, bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Für weihnachtliche Stimmung sorgten Sarah und Rosi aus Schwaig. Sie spielten mit ihren Blockflöten bekannte Melodien zum mit singen und zu hören. Angela Bauer und Peter Schmidt rundeten mit weihnachtlichen Geschichten die Feier ab. Bereichert wurde die Feier nach vielen Jahren wieder einmal mit einer Tombola. Dafür wurde im Vorfeld um Spenden für Sachpreise gebeten und mit großen Engagement von Peter Schmidt u. Angela Bauer eingesammelt und zu einer Tombola aufgebaut.  Den festlichen Rahmen der Weihnachtsfeier nahm der Verein auch dieses Jahr wieder zum Anlass um sich bei zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit zu bedanken und sie mit Urkunden und Präsenten zu ehren. Für  10 Jahre wurden ausgezeichnet:  Marc u. Lars König. 25 Jahre: Carola u. Jürgen Schwipper, Jana Ghiroga, Herbert Josef, Hans Rudolf, 40 Jahre: Manfred Reizmann, Monika Hutzler, Angelika Becker, Waltraud Lichtscheidel, Heinrich Bitterer. 50 Jahre: Rudolf Dorn, 60 Jahre: Elisabeth Völkel, Doris Wendler.

 


Radtour im Sept. 2017

Mit dem Fahrrad von Aschaffenburg nach Wertheim

 

 

 

Eine kleine Gruppe der NaturFreunde unternahm eine Radtour von Aschaffenburg nach Wertheim mit einem Abstecher zum Schloss Mespelbrunn. Bevor es hieß aufsitzen und losradeln, stand eine Führung durch Aschaffenburg auf dem Programm. Schloss Johannisburg, das Pompejanum und die Stiftskirche bildeten dabei die markantesten Sehenswürdigkeiten. Danach traten die 11 Radler in die Pedale mit Ziel Mespelbrunn, wo der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklang. Der nächste Tag begann mit der  Besichtigung von Schloss Mespelbrunn. Das von Wald umgebene Wasserschloss befindet sich heute noch im Privatbesitz der Familie Echter von Mespelbrunn und ist vielen aus dem Film „Das Wirtshaus im Spessart“  bekannt. Im Anschluss daran setzten die Radler ihre Tour durch das schöne Elsavatal fort und gelangten bei Elsenfeld wieder an den Main.

 

Von hier ging es dann stets am Main entlang weiter über Obernburg, Trennfurt und Klingenberg nach Miltenberg. Das Stadtbild des einst bedeutenden Städtchens an der Handelsstraße zwischen Nürnberg und Frankfurt, ist heute noch von wunderschönen Fachwerkhäusern geprägt. Besonders das Ensemble am „Alten Marktplatz“ bildet eine beeindruckende Kulisse. Die Einkehr im  „Gasthof zum Riesen“, der älteste Fürstenherberge Deutschlands durfte hier natürlich nicht fehlen. Ein absolut lohnenswerter Stopp war auf der Weiterfahrt die Martinskapelle in Bürgstadt, deren Wände mit einer einzigartigen Bilderbibel kunstvoll bemalt sind. Auf der Schlussetappe ging es vorbei an schönen Burgruinen die hoch über dem Main thronen. Als die imposante Burg Wertheim in Sicht kam, war das Ziel erreicht und es stand wieder einmal fest, dass Radfahren und Kultur eine hervorragende Kombination sind.

 

Unser herzliches Dankeschön gilt auch dieses Jahr wieder Angela u. Kurt Bauer für die hervorragende Organisation sowie dem Fahrer unseres Begleitfahrzeuges Roland Seitz.

 


Bergfest der NaturFreunde Lauf e.V. 2017

 Bei prächtigem Sommerwetter feierten die NaturFreunde Lauf ihr Bergfest am Naturfreundehaus in Hormersdorf. Der von Bäumen umsäumte Biergarten bot wieder eine schöne Kulisse für das Fest, in der es sich trotz der hohen Tagestemperatur gut verweilen ließ.  Angenehm unterhalten wurden die äußerst zahlreich gekommenen Gäste, darunter die Stadträte Wartha und Auernheimer, dabei von den Lohgraben-Musikanten und Tequila Sunrise. Zuverlässig wie jedes Jahr, haben wieder viele Vereinsmitglieder mit angepackt um an sämtlichen Positionen einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Tatkräftige und unkomplizierte Hilfe bekamen die Naturfreunde heuer im Zuge gegenseitiger Unterstützung zusätzlich von einer Abordnung des KNRD-Vereins. Dem harmonischen Zusammenwirken aller Aktiven ist es zu verdanken, dass das Fest ein voller Erfolg wurde.

Langeweile musste auch bei den Kindern nicht aufkommen. Sie konnten ihr Geschick beim Bierkastenklettern testen oder sich mit einem schicken Tattoo schmücken lassen bzw. in der Hüpfburg austoben. Ein kräftiger Regenschauer beendete den gelungenen Tag leider etwas früher als geplant, was die gute Stimmung beim gemütlichen Ausklang im Mitgliederkreis jedoch nicht trüben konnte.


KNRD-Fest 2017

Liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,

vom 21.-23.7.2017 fand auf unserem Naturfreundehaus wieder das legendäre KNRD-Fest, ein Punkrock Festival,das sich in der Szene bereits einen beachtlichen, internationalen Ruf erworben hat, statt.

Etwa 400 Besucher aus ganz Europa, darunter England, Italien, Kroatien, Slowenien, den Niederlanden, Belgien, Israel und Frankreich feierten über 3 Tage ein friedliches und buntes Punkrock Fest mit 15 nationalen und internationalen Bands.

Die Naturfreunde stellten ihr Gelände zur Verfügung und versorgten die Festivalbesucher am Samstag und Sonntag mit Frühstück (normal, vegetarisch und vegan). Die Band- und Helferverpflegung hatten auch die Naturfreunde, in der Hauptsache unser Koch, Roland Kestel aus Hormersdorf übernommen.

Bunte und lustige Fotostrecken könnt ihr unter folgendem Link ansehen:

http://www.nordbayern.de/region/lauf/knrd-festival-in-hormersdorf-punkrocker-drehen-auf-1.6402845

Die Bilder stammen alle von Udo Schuster.

Mehr Bilder und Infos findet ihr auf https://www.facebook.com/knrdfest/

Hier kommt noch die Danksagung der KNRD-Fest Organisatoren.  WOW.

What else to say? Well, in fact there is some more to say...

KNRD wants to thank the people of Hormersdorf for their tolerance and apologizes, if he might have disturbed their sleep. Thanks to Faintest Ideafor their understanding and kindness, when they abruptly had to end their set. KNRD promises to make it up to you.

Big up to Mr. Petrus for taking care of the nice weather and the cold shower on Sunday. It never rains at KNRD Fest!

Hugs and kisses go out to the NaturFreunde Lauf, who once more showed their kind hospitality and their fine art of hummus making. KNRD couldn´t think of a prettier location for his Fest. Cheers to Family Niebler, who allowed us once more to use their piece of land for parking and camping.

KNRD is grateful to call so many helpful volunteers his friends. Everyone, who has helped serving drinks, setting up the stage, mixing the sound, handling the lights and cleaning the whole place deserves a huge applause. You know, who you are.

Last but not least, KNRD wants to thank all of his guests for making KNRD Fest 2017 a special weekend, again. KNRD is proud to have created a place, that attracts only the most beautiful of people from all over the planet for the love of music. That´s just wunderbar.

See you again next year. Make sure to follow KNRD Fest. More pictures to come. Take care!

<3 KNRD WOW.

Was gibt es da zu noch zu sagen? Nun, es gibt in der Tat noch einige Dinge mehr zu sagen...

KNRD dankt allen Einwohnern von Hormersdorf für Ihre Toleranz und entschuldigt sich dafür, falls er ihren Schlaf gestört hat.

Vielen Dank an "Faintest Idea" für ihr Verständnis und ihre Freundlichkeit, als sie abrupt ihren Auftritt beenden mussten. KNRD verspricht, es wieder gut zu machen.

Daumen hoch an Petrus, dafür dass er sich um das schöne Wetter und die kalte Dusche am Sonntag gekümmert hat. Es regnet nie am KNRD Fest.

Umarmungen (Drückerle) und Küsse für die NaturFreunde Lauf, die einmal mehr ihre liebenswürdige Gastfreundschaft und ihre Kunstfertigkeit im Hummus-Kochen gezeigt haben. KNRD kann sich keinen schöneren Platz für sein Fest vorstellen.

Ein Hoch auf Familie Niebler, die uns wieder einmal erlaubt hat, ihre Wiese als Camping- und Parkplatz zu nutzen.

KNRD ist dankbar so viele freiwillige Helfer seine Frunde zu nennen. Jedem, der geholfen hat, Drinks zu verkaufen, die Bühne aufzubauen, den Sound zu mixen, die Lichtshow zu installieren und das ganze Gelände hinterher wieder zu reinigen, verdient einen riesigen Applaus. Ihr wisst, wer gemeint ist!

Zum Abschluss möchte KNRD allen seinen Gästen danken, die das KNRD Fest 2017 zu wieder einem ganz besonderen Wochenende gemacht haben. KNRD ist stolz, einen Ort erschaffen zu haben, der nur die schönsten, liebenswürdigsten Menschen von überall auf unserem Erdball dorthin zieht, für ihre Liebe zur Musik. Das ist einfach wunderbar.

Bis zum nächsten Jahr. Geht sicher, die KNRD Fest Neuigkeiten zu verfolgen. Mehr Bilder werden kommen. Macht's gut!

 KNRD

 Von Seiten der NaturFreunde bleibt nur noch zu sagen: Ein tolles Fest, außergewöhnliche, friedliche, lustige Leute, eine beeindruckende Kulisse. Wer nicht dabei war, hat etwas versäumt. Vielleicht schaut ihr einfach im nächsten Jahr Mal vorbei.


Kochkurs am 13. Mai 2017 im NF-Haus

Kochkurs „Was ich mir zu Hause so nicht koche“

 Unter dieses Motto stellte Vereinsmitglied und Kochexperte Roland Kestel den Kochkurs unserer Ortsgruppe im Naturfreundehaus in Hormersdorf. 10 Frauen und ein Mann nahmen die Herausforderung an und bereiteten ein 8-Gänge-Menü zu. 

Die Menüfolge stellte Kestel vorab mit einer Bildschirmpräsentation vor und erläuterte die Einzelheiten.

 

Ausgestattet mit der Rezeptur gesellten sich dann jeweils 2 Personen zusammen und bereiteten je nach Aufwand ein oder zwei Gerichte zu.

 

 

 

Besonders interessant und lehrreich war die Demonstration wie man einen Fisch filetiert und  eine Jakobsmuschel öffnet sowie deren Weiterverarbeitung.

 

Auch beim Anblick einer Artischocke hat sich der ein oder andere Hobbykoch sicher schon einmal gefragt, wie sie verarbeitet wird und was man davon verwenden kann. Auch das führte Roland K. anschaulich vor und jeder konnte es ausprobieren.

 

 

 

Frisch fertiggestellt und hübsch dekoriert kam am Abend jeder Gang wie z.B. „Gebratene Artischocken mit Rucola und marinierten Jakobsmuscheln“ oder „Rinderfilet im Gewürzsud mit Gemüsestreifen und Pilzen“, „Karamelisierter Spargel mit Erdbeeren“ auf den Tisch.

 

Die  Köche sowie die dazugekommenen Gäste waren mit dem Ergebnis und dem kulinarischen Geschmackserlebnis sehr zufrieden und es wurde bereits überlegt, welches der leckeren Gerichte man eventuell zu Hause nachkochen könnte.

 


Reise nach Südafrika im Nov/Dez. 2016

Das Südafrika ein wunderschönes Land ist, davon konnte sich eine 22-köpfige Reisegruppe der NaturFreunde Lauf  während einer Rundreise von Johannesburg nach Kapstadt überzeugen.  Nach ca. 11 Std. Flugzeit beginnt die Reise bei strahlend schönem Wetter und milder Temperatur mit einer kurzen Stadtbesichtigung von Johannesburg. Die Stadt des Goldes wie Johannesburg wegen seiner Goldminen auch genannt wird ist mit ca. 4.4 Mio. Einwohnern die größten Stadt und das wirtschaftlich größte Zentrum Südafrikas. Die Skyline gleicht einer europäischen Großstadt in der sich eine namhafte Firma an die andere reiht. Vorbei am Fußballstadion, das extra für die Weltmeisterschaft 2010 gebaut wurde verlassen wir die Stadt und kommen in den wohl bekanntesten Stadtteil Soweto. Das einst berühmt berüchtigte Township wurde ausschließlich für die Schwarze Bevölkerung geschaffen um sie von den Weißen abzuschotten. Die Menschen hausten in ärmlichen Verhältnissen in Wellblechhütten. Heute stehen dort schon überwiegend kleine 40qm-Häuschen, die der Staat aufgrund der von Nelson Mandela auf den Weg gebrachten Wohnungspolitik günstig zur Verfügung stellt. Mandela war der wohl berühmteste Einwohner von Soweto. Sein Wohnhaus dient heute als Museum, in dem man sich über seine Biographie  informieren kann. Danach geht die Fahrt mit dem Bus weiter zum Voortrekker Monument vor der Hauptstadt Pretoria. Es wurde zu ehren der Voortrekker erbaut, die die Region um das Kap im Südwesten verließen um das Land weiter zu erkunden und zu besiedeln. Als Vorlage für das stattliche Bauwerk diente das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Ein weiteres eindrucksvolles Gebäude ist das aus Sandstein gebaute Union Buildings in dem der Sitz der südafrikanischen Regierung untergebracht ist. In der gepflegten terrassenförmig angelegten Anlage unterhalb des Gebäudekomplexes steht die überdimensionale Statue von Nelson Mandela, der mit ausgebreitenden Armen auf Pretoria herunterschaut.

 

Am nächsten Tag geht die Reise auf der Panorama-Route ca. 500 km Richtung Norden nach Nelspruit in der Nähe des Krüger Nationalpark weiter. Die Strecke verläuft durch die Region Mpumalanga, die zwar eine der kleinsten Regionen in Südafrikas ist, dafür aber eine großartige Landschaft zu bieten hat. Vor der Kulisse der Gebirgskette Drakensberge, deren Gipfel bis fast 3.500 mtr. in die Höhe ragen, treten die „Three Rondavels“, drei wie runde Hütten aussehende Felsen markant hervor.

 

Ein beeindruckendes Werk der Natur sind die Bourke,s Luck Potholes (Strudellöcher) am Zusammenfluss des Treur und Blyde River. In Millionen von Jahren hat das Wasser hier bizarren Formen aus den Dolomitfelsen herausgeschliffen. Die letzte Station des Tages ist God‘s Windows. Von den verschiedenen Aussichtspunkten bieten sich grandiose Ausblicke  über den ca. 800 mtr. tiefen Blyde River Canyon.

 

Ein besonderes Erlebnis erwartet uns in den nächsten zwei Tagen. Ausgestattet mit einem Frühstück „to go“ bringt uns der Bus am frühen Morgen zum Eingang des Krüger Nationalparks. Dort steigen wir in die bereitstehenden offenen Geländewagen um und starten zur Pirschfahrt in dem 1898 von Paul Kruger zum Schutz der Wildnis gegründeten Park. Mit einer Ausdehnung von 350 km Länge und 54 km Breite zählt er zu einem der größten Nationalparks Afrikas. Aufmerksam beobachten wir das Gelände,  das mit Gras, Büschen und Bäumen bewachsen ist. Und tatsächlich erspähen wir schon nach 15 Min. eine Löwenfamilie am Wasserloch. Diese trottet zwar als alle ihre Kameras in Position gebracht hatten gemächlich davon, dennoch ist es ein erstes prägendes Gefühl, die Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Ein Stück weiter ragt der lange Hals eines Giraffen aus dem Gebüsch hervor. Gewöhnt an die Fahrzeuge rupft er ca. 20 mtr. vom Jeep entfernt genüsslich Blätter von den Sträuchern und zermalmt sie in aller Ruhe. Im weiteren Verlauf der Tagestour sehen wir unzählige neugierig blickende Impalas, Gnu, Kudu, verschiedene Vogelarten sowie Zebras und Büffel. Gebannt verfolgen wir einen Elefanten der vor uns die Straße überquert und Zoomen was die Kamera hergibt, als in einiger Entfernung der massige Körper eines Nashorns auftaucht. Zum krönenden Abschluss erspäht unser Ranger noch einen Leoparden, der es sich hoch oben in einem Baum gemütlich gemacht hat. Begeistert von diesem Erlebnis kehren wir zurück, denn unser geheimster Wunsch, die Big 5 (Büffel, Elefant, Leopard, Löwe, Nashorn) zu sehen hat sich erfüllt, was in so kurzer Zeit nicht selbstverständlich ist.

Diese Eindrücke können wir am nächsten Tag während der Busfahrt Revue passieren lassen, denn es liegt wieder eine Tagesetappe von rund 500 km bis nach Hluhluwe vor uns. In dieser Region, die sich KwaZulu –Natal nennt herrscht im Gegensatz zum Krüger Nationalpark  tropisches Klima. Auch hier brechen wir in aller Frühe zu einem dreistündigen Safaritrip im Hluhluwe Nationalpark auf.  Der Park ist wegen seiner Geländeform und dem niedrigeren Bewuchs überschaubarer und wartet mit großartigen Felsformationen auf.  Wir werden Zeuge, wie ein Elefantenbulle getrieben von den Hormonen einen Baum mit dem Rüssel packt und umlegt oder eine ganze Elefantenherde umherzieht. Besonders bewegend ist die Begegnung mit einem Giraffen, der kurz vor unserem Geländewagen auf die Straße heraustritt, stehen bleibt und unsere Gruppe lange intensiv und interessiert beäugt, bevor er mit stolzem Gang davonschreitet. Direkt nach der Safari  geht das Abenteuer Südafrika mit dem Besuch eines Zulu-Dorfs weiter. Einheimische informieren uns, wie sich das Leben im Dorf früher abgespielt hat. Sie zeigen ihre Bräuche und führen den Besuchern einen Tanz vor. Direkt danach geht es weiter zu einer Boot-Tour nach St. Lucia. Im See tummeln sich träge zahlreiche Flusspferde. Von den Krokodilen die es hier ebenfalls in größerer Zahl geben soll, zeigt sich nur ein einziges. Nach diesem abwechslungsreichen Tag erreichen wir am späten Nachmittag Durban. Die Millionenstadt am indischen Ozean ist mit subtropischen Klima und weiten, weißen Stränden ein Urlaubsparadies für Südafrikaner und attraktiv für Surfer. Als drittgrößte Stadt verfügt sie über den flächenmäßig größten Hafen des Landes.

 

Während der kurzen Rundfahrt bekommen wir nur einen kleinen Eindruck von der Stadt, bevor wir weiter Richtung Drakensberge aufbrechen. Unterwegs passieren wir die Stadt Pietermaritzburg und legen einen Stopp an den 100 mtr. in die Tiefe stürzenden Howick-Wasserfällen ein. Von nun an schraubt sich der Bus hinauf  in die wunderschöne Gebirgslandschaft der Drakensberge bis zu unserer Unterkunft auf 1.700 mtr. Höhe. Leider regnet es als wir ankommen und die Berge verstecken sich hinter dicken Wolken. Als wir am nächsten Morgen je nach Kondition zu verschiedenen Wanderungen aufbrechen, sind zwar noch nicht alle Wolken verschwunden, doch gegen die Sonne haben sie im Verlauf des Tages keine Chance. Nach und nach kommt großartige Bergpanorama zum Vorschein. Wir genießen die klare Luft und die angenehme Temperatur. Das satte Grün der Berghänge reicht fast bis unter die Gipfel der rostroten Felsen. Ein glasklarer Fluss schlängelt sich durch die hier fast unberührte Landschaft mit ihrer artenreichen Flora. Es ist einfach atemberaubend schön an diesem Fleck der Erde und absolut nachvollziehbar, dass die Drakensberge (Berge der Drachen) wegen ihrer Einzigartigkeit im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt wurden.  

 

Wir verlassen diese wunderschöne Kulisse und kehren zurück nach Durban um weiter nach Port Elizabeth zu fliegen. Weiter geht es entlang der berühmten Garden Route zum Tsitsikamma Nationalpark. Es ist ein Naturschutzgebiet in dem viele der ursprünglichen Bäume erhalten sind. Besonders typisch ist der Yellowood-Baum. Bei einem Spaziergang durch diesen Urwald beeindruckt neben den riesigen Bäumen die üppige Vegetation mit vielen interessanten Pflanzen. Am Ende des Weges überspannt eine 192 mtr. lange Hängebrücke die Schlucht des Storms River. Vorbei an Plettenberg Bay erreichen wir Knysna. Der quirlige Ort lieg eingebettet zwischen einer Salzwasser-Lagune und der Outeniquaberge. Die Mündung vom Meer zur Lagune säumen die Knysna-Heads. Das sind zwei imposante aus dem Meer ragende Sandsteinfelsen. Die Lagune gibt dem Ort nicht nur ein idyllische Flair sondern dient vor allem der Austernzucht. Zu einem besonders lohnenswerten Ausflug zählt sicherlich die Fahrt mit dem Boot auf die gegenüberliegende Seite der Lagune in das Featherbed Natur Reserv. Das Reservat befindet sich in Privatbesitz und darf nur mit einem Guide betreten werden. Von der Anlegestelle geht es gemütlich mit einem Aussichtwagen nach oben zur höchsten Stelle der Klippen und zu Fuß auf einem sehr schönen Naturlehrpfad rund 2,2 km durch den Wald zurück zur Anlegestelle. Unterwegs gibt es eine Vielzahl von Blumen, Sträuchern und Bäumen zu bestaunen und immer wieder prächtige Aussichtspunkte über die Lagune an denen man sich kaum sattsehen kann. Wir verlassen diesen malerischen Ort und gelangen über den Outeniquapass nach Outshorn. Die Flora am Pass ist besonders artenreich, darunter befinden sich viele endemische Pflanzen. Die Straße führt durch die kleine Karoo, eine weitläufige von Bergen umgrenzte Ebene mit fruchtbarem Land. Das Landschaftsbild hat sich gewandelt. Während im Norden vielen Eukalypthus-und Kiefernplantagen zu finden sind, gibt es in der kleinen Karoo Obst- und Tabakplantagen und riesige Weinanbauggebiete. Es ist trocken und heiß. Um Outshorn hat die Straußenzucht Tradition. Deshalb darf der Besuch einer Straußenfarm nicht fehlen. Am Eingang bekommen die Besucher zunächst  Informationen über die Tiere und deren Gewohnheiten, die Straußeneier und das hochwertige Straußenleder. Im Gehege folgt anschließend hautnahen Kontakt bei Streicheln und füttern. Am nächsten Tag geht die Reise auf einem Anschnitt der längsten Weinstraße der Welt, der Route 62, weiter mit dem Ziel Stellenbosch und Franschhoek. Zwei der bekanntesten Weinorte in diesem großen Weinanbaugebiet. Die Universitätsstadt Stellenbosch ist die zweitälteste Stadt Südafrikas und hat einen schönen gepflegten Ortskern mit alten Eichenbäumen entlang der Straßen. Franchhoek ist ein lebendiges Städtchen mit vielen kleinen Läden, Cafes u. Restaurants. Sie wurde seiner Zeit von den Hugennotten gegründet, die aus Frankreich ausgewandert sind. Ein großes Denkmal am Rand der Stadt erinnert heute noch daran. Bei verschiedenen Weinproben in Weingütern mit herrlichem Ambiente können wir uns von der hervorragenden Qualität der Weine überzeugen. Zudem gewähren uns die Winzer einen Einblick in ihre Weinkeller und erläutern, welche Rebsorten verwendet werden.

 

Zum krönenden Abschluss dieser Rundreisen erreichen wir Kapstadt bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Wir spazieren zunächst durch Company Garden, dem Stadtpark von Kapstadt  und betrachten wie schon so oft auf dieser Reise die riesigen Bäume mit ihren ausladenden Baumkronen und die exotischen Pflanzen, bevor wir am Ende des Spaziergangs vor der beeindruckenden Kulisse des Tafelberges stehen. Nach dem obligatorischen Fotostopp steigen wir wieder in unseren Bus, der uns zum Bo-Kaap bringt. In diesem Stadtteil reihen sich farbenfroh bemalte Häuser aneinander. Die Bewohner sind auch heute noch mehrheitlich Kapmalaien, die diesen Teil der Stadt einst besiedelt haben, nachdem sie als Sklaven entlassen wurden. Mit der Seilbahn deren Kabine sich während der Auffahrt einmal rundum dreht, geht es am vorletzten Tag hinauf auf den ca. 1.090 mtr. hohen Tafelberg. Wiederum begleitet uns bestes Wetter, so dass die 360° Rundumsicht von Plateau fantastisch ist.  Unendlich viele Menschen tummeln sich hier oben auf dem Wahrzeichen von Kapstadt. Doch sie verteilen sich auf den vielen Wegen über die man das Plateau umrunden kann. Die anschließende Rundfahrt über die Kaphalbinsel ist ein weiteres Highlight. Vorbei an der traumhaft schönen Küste an der verschieden Arten von Proteen, Orchideen und endemische Pflanzen angesiedelt sind, kommt das „Kap der guten Hoffnung“ in Sicht. Es ist der südwestlichste Punkt von Afrika.

 

Ein Stück weiter davon entfernt kann man den Cape Piont auf einem schmalen Weg hinauf zum Leuchtturm erklimmen.  Auch wenn der Leuchtturm für die Seefahrer an dieser Stelle keine Bedeutung mehr hat, da er oft im dichten Nebel verschwindet, schätzen die Touristen die großartige Aussicht von der Plattform rund um den Turm auf die Steilküste und die vom Meer umspülten Klippen. Als Orientierungspunkt für die Schiffe wurde bereits 1911 ein tiefergelegener Leuchtturm gebaut, der nur 80 mtr. über dem Meeresspiegel liegt, damit er seiner Funktion als Leuchtfeuer gerecht wird. Mit dem Besuch von Boulders Beach einem herrlichen Strandabschnitt an dem Brillen-Pinguine beheimatet sind verlassen wir diesen wunderschönen Küstenabschnitt und beschließen den Tag mit dem Besuch des Botanischen Garten „Kirstenbosch“.  Am letzten Tag nutzen wir die Zeit noch für einen Bummel über die „Victoria & Albert Waterfront“ am Hafen von Kapstadt bevor es mit einem letzten Blick zurück zum Tafelberg und unvergesslichen Eindrücken von einer Landschaft die so niemand erwartet hätte zurück in die Heimat geht.

 

 

 


Hausdienstausflug 2016 nach Ansbach

Viele Mitglieder unserer Ortsgruppe stellen sich das ganze Jahr über zur Verfügung um an den Wochenenden Hausdienst am Naturfreundehaus in Hormersdorf zu leisten. Ebenso packen viele fleißige Händen bei den Arbeitsdiensten in und um unser Vereinsheim mit an, um es in Ordnung zu halten. Um diesen Einsatz zu würdigen, lud der Verein alle engagierten Mitglieder heuer zu einem Ausflug nach Ansbach ein, der von Hauswart Roland u. Petra Seitz  bestens organisiert wurde. Direkt nach der Ankunft am Bahnhof in Ansbach machte sich die Gruppe mit einem Stadtführer auf den Weg um bei einem ca. eineinhalbstündigen Rundgang die Stadt kennenzulernen und über ihre Geschichte zu erfahren. Und da der Tag des Ausflugs der 3.10.16 war, nahmen die Naturfreunde im Rahmen der Stadtführung an einer kleinen Gedenkfeier zum  „Tag der Einheit“ mit Ansbachs Oberbürgermeisterin Carda Seidel teil. Danach gab es ein gemeinsames Mittagessen und eine Führung durch die Residenz, die besonders durch ihre hochwertige Innenausstattung berühmt ist und einst Sitz der Markgrafen war. Wegen der leider ziemlich ungemütlichen Witterung an diesem Tag, traten alle nach einem kurzen Abstecher in den Hofgarten früher als geplant wieder die Heimfahrt mit der Bahn an.

 


Bergfest 2016

Nette Gäste, gute Stimmung und optimale Wetterbedingungen bescherten den NaturFreunden Lauf ein gelungenes Bergfest. Viele Wanderer und Radler hatten als Ziel ihres Ausfluges das Fest am Naturfreundehaus „Zum hohen Kreuz“ bei Hormersdorf ausgewählt und verbrachten ein paar Stunden in geselliger Runde. Musikalisch wurden sie dabei von den Lohgraben-Musikanten und Tequila Sunrise bestens unterhalten. Und da Essen und Trinken bekanntlich Leib und Seele zusammenhält, hatte der Verein allerlei Köstlichkeiten im Angebot, wobei der mittägliche Schweinebraten und das Kuchenbuffet  wieder der Renner waren. 1. Vorsitzender Kurt Bauer bedankte sich im Rahmen seiner Begrüßung bei den vielen fleißigen Mitgliedern, die durch ihre tatkräftige Unterstützung jeglicher Art zum Gelingen des Festes beitragen. Als Vertreter der Stadt Lauf überbrachte dritter Bürgermeister Thomas Lang die Grüße der Stadt und bedankte sich bei den NaturFreunde für ihr Engagement für die Natur. Mit einem gemütlichen Ausklang für alle Helfer ging das Bergfest am späten Abend zu Ende.

 


Konradfest 2016

Liebe Helfer, liebe Freunde,

sicher habt ihr in der Zeitung gelesen, welch toller Erfolg das KNRD-Fest war. Udo Schuster hat auf N-Land noch ausführlicher über das Festival berichtet und tolle Bilder beigefügt:
Betreff: KNRD Fest auf Nordbayern.de

http://www.nordbayern.de/region/lauf/das-knrd-festival-punk-rock-auf-dem-lande-1.5370150

 


Familienfest mit Sonnwendfeier am 18. Juni 2016

Den Gedanken eine gemeinsame Begegnung zwischen Einheimischen und Flüchtlingen zu organisieren, setzten die NaturFreunde Lauf in die Tat um. Um sich unbeschwert und zwanglos kennenzulernen veranstaltete der Verein ein Familienfest mit anschließender Sonnwendfeier. 10 Frauen, Männer und Kinder aus den Laufer Unterkünften deren ursprüngliche Heimat Äthiopien, der Iran und der Irak ist, nahmen die Einladung an und wurden von Vereinsmitgliedern mit zwei Kleinbussen zum Naturfreundehaus nach Hormersdorf gebracht.

 

Das Gelände am Naturfreundehaus wurde zu einer Spielwiese umfunktioniert, sodass alle Nationen bei gemeinsamen Aktivitäten in Kontakt kommen konnten. Besonders die Kletterwand weckte das Interesse der Besucher. Sie wurde von Janina u. Alex Körber bestens betreut und war von Anfang an ein begehrtes Gerät um das Klettergefühl zu erfahren und sich miteinander zu messen.

 

Wer sich nicht so hoch hinaus traute, konnte sich an der Wurfmaschine, beim Wettmelken oder Sterzeln sportlich betätigen.

 

Vielen Zuhörer scharten sich auch um Kräuterkennerin Marion Ntagouloudis, die zahlreiche heimische Kräuter mitgebracht hatte und über ihre Wirkung informierte. Als alle Kräuter ausgiebig besprochen waren, wurde daraus auch gleich eine leckere Kräuterbutter zubereitet, die später zu dem vor Ort selbstgebackenen Brötchen und Fladenbrot verspeist werden konnte.  

 

Dazwischen gab es immer wieder Gelegenheit für persönlichen Gespräche, die mit allen Asylbewerbern erfreulicherweise in der deutschen Sprache geführt werden konnten. Der Dolmetscher musste nur ab und zu aushelfen. Während die Christen die angebotenen Speisen vom Grill genießen konnten, mussten die Muslime unter den Flüchtlingen wegen des Fastenmonats Ramadan bis 21.30 Uhr ausharren, ehe sie essen durften. Sie wurden zu später Stunde mit leckeren selbstgemachte Salaten, Putenwiener und Melone bewirtet.

 

Mit einer stimmungsvollen Sonnwendfeier bei der Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler die Feuerrede hielt ging die gelungene Veranstaltung spät in der Nacht zu Ende.

 


Kräuterexkursion mit Workshop NaturFreunde Lauf am 28. Mai 2016

Kaum einer kennt sie noch, die Wild- und Heilkräuter auf unseren heimischen Wiesen. Zu finden sind sie nur noch dort, wo in nicht gedüngten Wiesen ihre einzigartige Vielfalt erhalten geblieben ist. Um einen kleinen Einblick in diese Pflanzengattung zu bekommen, sie zu bestimmen und über ihre Wirksamkeit und Verarbeitung etwas zu erfahren, trafen sich die NaturFreunde Lauf zu einer Kräuterexkursion mit anschließendem Workshop mit Kräuterpädagogin Renate Stecher.

 

Bevor es eine kurze Strecke durch die Heuchlinger Flur zum Kräutersammeln ging, erfuhren die Teilnehmer dass es rund 450 Heil-und Wildkräuter gibt. Während Heilkräuter z.B. zu Tees, Tinkturen und Salben usw. verarbeitet werden, finden Wildkräuter in der Küche zur Verfeinerung von Speisen ihre Verwendung. Im Verlauf des Rundgangs hatte jeder die Aufgabe Knoblauchsrauke, Spitz- und Breitwegerich sowie Löwenzahnblätter zu sammeln.

Dank einer noch „intakten“ Wiese konnte Fr. Stecher der Gruppe eine Vielzahl von Pflanzen erklären und über ihre Verwendung und Inhaltstoffe berichten.

 

Dabei stellte sich heraus, dass etliche Pflanzen, die im Hausgarten als Unkraut verschmäht werden essbar und eine wertvolle und vitaminreiche Ergänzung zu den unterschiedlichsten Speisen sind.

 

Im anschließenden Workshop stellten alle Teilnehmer gemeinsam eine Spitzwegerich-Tinktur her, die nach drei Wochen Reifezeit verwendbar ist. Sie wirkt entzündungshemmend und ist ein wirksames Mittel zur Linderung bei Insektenstichen.

Absolut begeistert waren alle von der Herstellung von Kräuteressig oder Kräuterlikör. Dafür musstenKräuterje nach individueller Auswahl in einer Flasche angeordnet und mit Weißweinessig oder Alkohol aufgefüllt werden.

Das optische Ergebnis der Kreationen war beeindruckend, wie das geschmackliche Ergebnis ausfällt, stellt sich erst nach der jeweiligen Reifezeit heraus. Mit leckerem selbstgemachten Kuchen und  Brotaufstrichen wurden die NaturFreunde von Frau Stecher verwöhnt und nahmen von dem kurzweiligen und lehrreichen Nachmittag viele gute Anregungen und Erkenntnisse mit nach Hause.

 

Die Teilnehmer an der Exkursion mit ihren eigen hergestellten Produkten.


Workshop im Glasstadel in Oberrieden

Am 16. April machten sich 10 gespannte Damen und ein Herr auf den Weg nach Oberrieden bei Altdorf, um im Glasstadel der Künstlerin Elgin Kriegisch an einem Glasfusion-Kurs teilzunehmen.

Niemand konnte sich so recht vorstellen, was auf uns zukommen würde, aber gleich bei der Ankunft konnten wir uns im Glasgarten der Familie Kriegisch ein Bild machen, welch herrliche Kunstwerke wir an diesem Nachmittag aus Glas zaubern würden können.

Das Angebot reichte von einfachen Blumensteckern über feste oder bewegliche Glasobjekte in Metallstelen bis zu Glasbrunnen oder bunt gestalteten Glas-Sichtschutzwänden.

Auch im angegliederten Verkaufsraum konnten wir uns Anregungen holen, es waren Anhänger in Form von Vögeln, Eulen, Blumen, Osterhasen usw. ausgestellt, aber auch kunstvoll dekorierte Glasschalen, Teller und Mobiles.

Nach der Begrüßung durch Peter und Elgin Kriegisch bekamen die angehenden Glaskünstler erst einmal eine theoretische Einführung in die Besonderheiten des verarbeiteten Glases, wie man dieses schneidet, bzw. kontrolliert bricht und wie zum Schluss die Kunstwerke im Ofen verschmolzen werden.

 

Dann konnte es los gehen. Jeder suchte sich eine Trägerplatte aus klarem Kristallglas aus, auf dem das farbige Glas aufgebracht werden sollte.

 

Nun mussten viele Entscheidungen getroffen werden:

 

-Bleibe ich in einer Farbpalette oder verwende ich komplett bunte Glassplitter?

 

-Arbeite ich mit Crashglas oder verwende ich vorgefertigte Glasstreifen, die ich dann selbst zuschneide?

 

-Gestalte ich meine  Trägerplatte mit Spaghettiglas, Nuggets oder verschieden gekörntem Glasgranulat?

 

Peter und Elgin Kriegisch gaben allen Teilnehmern immer wieder hilfreich Tipps, welche Glastypen zusammen passen und was hinterher im geschmolzenen Zustand nicht so gut zur Wirkung kommt.

 

Bei lustigen Gesprächen arbeiteten alle ganz intensiv mehrere Stunden an ihren Kunstwerken. Dabei wurden wir von den Kursleitern mit Kaffee und Getränken bewirtet.

 

War man zufrieden mit der Anordnung des Buntglases auf den Trägerplatten, mussten die Glasstückchen noch mit jeweils einem Tropfen Kleber fixiert werden. Dann konnten die Kunstwerke ins Regal für den Brennofen gelegt werden.

 

Die Zeit verging wie im Fluge und am Ende des Nachmittags waren sich alle Künstler einig: Wir kommen wieder, das hat riesigen Spaß gemacht.

Immer Montags von 19-21.30 Uhr findet im Glasstadel offenes Arbeiten statt, dort kann jeder nach Anmeldung hinkommen und Glasobjekte gestalten.

Die Ergebnisse könnt ihr unten sehen.


Auszeichnung für Heinz Deinzer

Georg-Schmiedl-Medaille für Ehrenvorstand Heinz Deinzer.

 

 

 

 

 

Eine besondere Auszeichnung bekam Ehrenvorstand Heinz Deinzer von den NaturFreunden Lauf. Für sein langjähriges Engagement im Verein wurde er mit der Georg-Schmiedl-Medaille geehrt. Diese Medaille ist die höchste Auszeichnung der

 

NaturFreunde-Organisation und wird als Anerkennung nur an Mitglieder vergeben, die sich in besonderer Weise für die NaturFreunde verdient gemacht haben.

 

In seiner Laudatio würdige 1. Vorsitzender Kurt Bauer die Verdienste Deinzers und bedankte sich im Namen der Mitglieder für die vielen Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit in der Laufer Ortsgruppe. Seinen ersten Kontakt mit dem Verein knüpfte er in den fünfziger Jahren beim Wandern und in der Musikgruppe.  Bereits mit 27 Jahren übernahm er das Amt des ersten Vorsitzenden. 14 Jahre stand er insgesamt an der Spitze des Vereins bevor er auf eigenen Wunsch das Amt abgab und weitere neun Jahre als zweiter Vorsitzender die Geschicke des Vereins aktiv mitgestaltete. Während seiner Amtszeit war er in den achtziger Jahren maßgeblich am Neubau des heutigen Naturfreundehauses beteiligt. Er packte in dieser Phase mit an, wo es nötig war und wird auch heute noch gerne gefragt, wenn es um bauseitige Details im Naturfreundehaus geht. Seit vielen Jahrzehnten leistet er zudem gemeinsam mit seiner Ehefrau Hütten- und Arbeitsdienst im Naturfreundehaus in Hormersdorf. Bauer bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei Deinzers Ehefrau Edda, dass sie ihn in all den Jahren bei seinen Aktivitäten unterstütz hat. In geselliger Runde griff  Deinzer auch gerne einmal zur Gitarre und sorgte in seiner unnachahmlichen Art für gute Stimmung. Längst ist er in der Ortsgruppe zur Institution geworden, dessen Meinung gerne eingeholt und geschätzt wird. Ganz besonders bedankte sich K. Bauer, dass er als Nachfolger im Amt des ersten Vorsitzenden mit Heinz Deinzer stets einen hilfreichen und kameradschaftlichen Berater zur Seite hatte.

 

Bevor der Geschäftsführer des Landesverbandes Bayern Peter Pölloth die Verleihung vornahm, erläuterte zweiter Vorsitzender Alexander Körber in einer kurzen Ansprache die Geschichte der Naturfreundebewegung, die von Georg Schmiedl mit einem Aufruf zur Gründung einer touristischen Gruppe ins Leben gerufen wurden.

 


Kniedler-Kochkurs

Kniedler (Knödel)-Kochkurs im Naturfreundehaus.

 

 

 

Herzhaft und Süß, des Franken liebste Speisebeilage passt nicht nur zum Sonntagsbraten sondern kann in vielerlei Variationen verzehrt werden. Die Zubereitung einiger Kreationen lernten 19 Köchinnen und Köche bei einem Kochkurs in unserem Naturfreundehaus kennen. Unter der fachkundigen Anleitung von Kochprofi und Vereinsmitglied Roland Kestel wurden fünf verschiedene Knödelarten zubereitet. Im Aufenthaltsraum und in den beiden Küchen des Hauses werkelten alle Teilnehmer mit Begeisterung, so dass ab und zu wegen des umfangreichen Speiseplans die Plätze an den Herden knapp wurden. Beim gemeinsamen Abendessen mit Gästen konnte sich das Ergebnis sehen bzw. schmecken lassen. Jeder einzelne Gang des sehr gut ausgewählten 5-Gänge Menüs wurde erst kurz vor dem Servieren fertiggestellt und mundete hervorragend.

 

 


Delegation der Naturfreunde Lauf zu Besuch in Charkiv/Ostukraine im Feb. 2016

Seit vielen Jahren unterstützen die Laufer Naturfreunde die Aktivitäten des Schwaiger Altbürgermeisters Fritz  Körber in der Ukraine. Im Februar begaben sich Edgar Völkel, Roland Seitz und der Vorstand der Naturfreunde, Kurt Bauer, zusammen mit F. Körber in  die Ukraine. Im Straßenbild von Charkiv, der Partnerstadt von  Nürnberg, ist von der politischen Lage und den immer noch währenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Osten des Landes nicht viel zu spüren. Gleichwohl berichteten die Freunde in der Ukraine von Veränderungen. So werden alle auf ehemalige Sowjetzeiten hinweisende Straßen und Plätze umbenannt. Es macht sich eine schleichende Nationalisierung breit. Dramatisch ist der Verfall der Währung des Landes. So bekam man noch vor zwei Jahren 10 ukr. Griwna für einen Euro, jetzt waren es bereits 30. Für die Menschen in  der Ukraine bedeutet der Verfall der Währung eine immense Preissteigerung und der teilweise bezahlte Inflationsausgleich wird durch eine Kriegsabgabe aufgezehrt.

 

Die Aufmerksamkeit der Laufer Naturfreunde lag bei den von ihnen finanzierten Aktionen. 2015 verzichteten sie auf die Einladung von Kindern auf das Naturfreundehaus nach Hormersdorf. Durch die veränderte politische Situation in der Ukraine haben viele Eltern Bedenken, ihre Kinder in den Westen reisen zu lassen. Die Gesellschaft in der Ostukraine ist gespalten in ein prorussisches und ein prowestliches Lager und die Menschen scheuen davor zurück, ihre Einstellung öffentlich zu machen, um keine Nachteile im alltäglichen Leben zu erfahren.

 

Deshalb wurde im Juni des letzten Jahres der Kuraufenthalt von 26 bedürftigen Kindern und Flüchtlingskindern aus den Kriegsgebieten der Ostukraine bezahlt. Die Delegation hatte Gelegenheit, die Kinder und ihre Eltern zu treffen und die Kinder erzählten begeistert von ihren Erlebnissen in Berminvodah, einem Kurort in der Nähe von Charkiv. Die Eltern, die Kinder  und die Organisatoren der Stadt Charkiv wünschen sich natürlich eine Wiederholung dieses Engagements.

 


((Auf dem Gruppenphoto sind die Kinder zu sehen, für die die NF im letzten Jahr eine Kur finanziert haben.))

 

 

Ein  weiteres Projekt der Naturfreunde ist die Unterstützung von bedürftigen Familien, die durch die schwere Krebserkrankung ihrer Kinder in existenzielle Not geraten. In der Ukraine gibt es keine Krankenversicherung und die Eltern können sich die teuren Medikamente für eine Chemotherapie nicht leisten.

 

Über Frau Dr. Marenich in der Kinderkrebsklinik in Charkiv wurden die Naturfreunde auf die 13 -jährige Jana Taraschenko  aufmerksam. Sie ist schwer krebskrank und benötigt teure Medikamente  für eine Chemotherapie. Die Eltern des Mädchens kümmern sich seit Jahren nicht mehr um sie und sie wächst bei ihrer Großmutter auf. Die Rente der Oma reicht nicht einmal für sie selbst.

 

((Das Bild zeigt Jana Taraschenko mit einer Packung des von uns mitgebrachten Medikaments.))

 

 

Die Laufer Naturfreunde hatten die entsprechenden   Medikamente im Wert von 1800  € im Reisegepäck und bereits während des Aufenthaltes in der Ukraine konnte mit der Behandlung von Jana begonnen werden.